08. November 2008
Glückwünsche aus Obamaharmersbach
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Richtig ist, dass an diesem 2. Novemberabend das Wahlergebnis in den USA offiziell zwar noch nicht feststand, was womöglich daran gelegen hat, dass die Amerikaner noch gar nicht gewählt hatten. Aus termintechnischen Gründen war es dem LVE jedoch nicht möglich, sich erst nach der Wahl am Dienstag, 4. November, zu treffen (Zitat Präsident Pfaff: "Ich konn halt nit immer, ich hob Rentnerstress. Des heißt: Jeden Tag bime ondere Dokter!"). So lautete dieses Mal das Latschari-Telegramm nach Washington einfach kurz und bündig: "Glückwunsch, Barack, wunderbar! Auch Elzach freut sich ganz und gar!"
Daneben gab es für die lokal- und globalpolitisch interessierten Latschari viel zu diskutieren. Die anwesenden Vereinsmitglieder hatten allerlei Karten- und Pressematerial dabei, um sich eine objektive Meinung über den Wahlkampf und möglichen Wahlsieger bilden zu können. So kam die Frage auf, ob es denn stimme, dass Obama tatsächlich jemals Vorfahren in Obamaharmersbach gehabt hat. Wenn dem so ist, würde der neue US-Präsident sicher auch das schöne Narrenstädtle Elzach gern kennenlernen. Und gerade Elzach hat ja auch für einen Staatsmann aus Amerika durchaus was zu bieten: Ein Präsidentenplätzle oder statt (einem Bundesstaat) Indiana ein Indianerviertel. Auch Obamas Lieblingsessen, Pizza Salami, kann man hier kriegen. Sein Elzacher Kollege Helmut Pfaff genießt gerne Sulz und Sauerbraten, mag hingegen Grießpfludde überhaupt nicht – so ähnlich wie Ex-Präsident George Bush senior ein bekennender Brokkoli-Gegner war.
Abschließend kam man noch zu dem Entschluss, es sei weltpolitisch und womöglich auch für die internationalen Finanzmärkte sicherlich das Beste, den neuen US-Präsidenten erst einmal für eine kostenlose Einlernphase nach Elzach zu holen. Im Gegenzug wird LVE-Präsident Pfaff nach dem Abgang von George W. Bush ab 20. Januar 2009 die Geschicke der amerikanischen Freunde für einige Wochen oder Monate leiten – ebenfalls natürlich völlig gratis und unverbindlich. Da kann man wirklich nur noch sagen: God bless America!
Autor: Dominik Eble




