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10. März 2017

Bauarbeiten und Busse statt Züge auf der Kaiserstuhlbahn Ost

Am 1. April fällt der Startschuss für die Elektrifizierung / Schienenersatzverkehr auf der Linie 101 voraussichtlich bis Ende Februar 2018.

KAISERSTUHL (BZ). Die Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn beginnt wie geplant im April, teilt die SWEG mit. Vom 1. April an ist die Strecke zwischen Riegel-Ort und Gottenheim ist dann für fast ein Jahr gesperrt. Auf der Kaiserstuhlbahn Ost kommt es voraussichtlich bis Ende Februar 2018 auf der Linie 101 zwischen Endingen und Gottenheim zu Schienenersatzverkehr (SEV). Die entfallenden Züge der SWEG werden durch Busse ersetzt. Der Zugverkehr zwischen Breisach und Riegel-Malterdingen ist nicht betroffen.

Anfang April wird die SWEG Schienenwege GmbH als Betreiberin der Infrastruktur zunächst die Baustellen einrichten, anschließend werden die einzelnen Teilmaßnahmen vermessen und abgesteckt, ehe die Fundamente für den Bau der Oberleitungen folgen.

Um die Anwohner möglichst wenig zu belasten, kommen laut SWEG in bewohnter Umgebung lärmarme Einbauverfahren für die Mastgründungen zum Einsatz. Die Baustelle wandert auf dem fast zwölf Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Riegel-Ort und Gottenheim hin und her, sodass eventuelle Beeinträchtigungen an einem Ort nur von kurzer Dauer sind. Zudem wird – bis auf wenige Ausnahmen – nur tagsüber und an Werktagen gearbeitet. Für etwaige Unannehmlichkeiten bittet die SWEG die betroffenen Anwohner um Verständnis.

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Die Arbeiten zwischen Riegel-Ort und Gottenheim dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2018. Aufwändige Projekte sind neben dem Bau der Oberleitungsanlage der Ausbau des Bahnhofs Nimburg zum Kreuzungsbahnhof sowie die Gleisabsenkung unter die B 31 und L 115. Darüber hinaus sollen die Leit- und Sicherungstechnik erweitert sowie die Bahnsteiglängen auf 105 Meter vereinheitlicht werden. Maßnahmen gibt es zudem im Wirtschaftswegenetz und an den Gleisen.

Informationen zu den Bauarbeiten und den Auswirkungen auf die Anwohner bietet die SWEG bei einer Info-Veranstaltung am Mittwoch, 22. März, um 18.30 Uhr in der Festhalle in Eichstetten.

Fahrgäste auf der Linie 101 zwischen Endingen und Gottenheim müssen sich im Zuge des Schienenersatzverkehrs auf diverse Änderungen einstellen. Die Busse haben geänderte Fahrwege, Haltestellen und Fahrzeiten. Beispielsweise entfallen die Zughalte "Bahlingen Riedlen" und "Nimburg Bahnhof" auf der Linie 101 im Schienenersatzverkehr ersatzlos. Ausnahme: Morgens wird zweimal die Haltestelle "Nimburg Waidplatz" angefahren. Als Ersatz für "Bahlingen Riedlen" werden die Haltestellen "Bahlingen Friedensplatz" und "Bahlingen Hauptstraße" bedient. Die Nahverkehrsanbindung von Nimburg wird mit den Linien City 8 und 105 sowie 201 und 203 sichergestellt. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen nicht möglich. Für den Weg vom Bahnhof zur jeweiligen Haltestelle des Ersatzverkehrs werden in den kommenden Tagen an den Bahnhöfen Wegbeschreibungen ausgehängt, so die SWEG.

Der Verkehrsbetrieb empfiehlt allen Fahrgästen, vor Fahrtantritt ihre Verbindungen zu prüfen, da die Ersatzbusse zum Teil früher als die Züge abfahren.

Die genauen Ersatzfahrpläne gibt es kostenlos an den Verkaufsstellen und im Internet unter http://www.sweg.de/sev-kaiserstuhl, http://www.efa-bw.de sowie http://www.bahn.de. Auskünfte auch bei der SWEG unter Tel.  07821/9960770.

Autor: bz