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06. August 2008
Russische Klänge am Weiherplatz
Rund 300 Zuhörer waren zum zweiten Open Air des Männergesangvereins Frohsinn gekommen / Beste Stimmung
ENDINGEN-KIECHLINSBERGEN Rund 300 Zuhörer waren am vergangenen Samstagabend zum zweite Open Air des Männergesangvereins Frohsinn auf den Weiherplatz gekommen. Bei Wein, Häppchen und guter musikalischer Unterhaltung herrschte beste Stimmung.
An diesem Konzertabend stimmte alles. Die Chöre präsentierten sich musikalisch gut gelaunt. Die Zuhörer waren begeistert. Damit ist es dem MGV Kiechlinsbergen gelungen, an den Konzerterfolg vom vorigen Jahr anzuknüpfen.Das unter dem Motto "Russische Klänge" stehende Open Air bot für jeden Geschmack etwas. Drei Stunden lang erhielten die Zuhörer einen tiefen Einblick in die große Bandbreite der russischen Volksmusik und ihrer Volkstänze. Dank der Kontakte von Chorleiterin Olga Endewardt kam der Russische Chor vom Caritasverband Freiburg unter der Leitung von Nadja Schell nach Kiechlinsbergen.
Zum Gelingen des Abend haben die Chorgemeinschaft Wyhl unter der Leitung von Hermann Hess und Karl Dümmig mit drei Sängern von der Sängerrunde Hochberg beigetragen. Die Sänger des MGV Frohsinn wechselten mit dem Repertoire auch ihr Äußeres und schlüpften in russische Gewänder.
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Nachdem der MGV mit dem Lied "Sehnsucht" eingestimmt hatte, begrüßte Vorsitzender Rainer Vogel die Gäste. "Wir sind über den guten Besuch überrascht und erfreut. Die vielen Konzertproben haben sich gelohnt," sagte Vogel. Ein besonderes Grußwort entbot Rainer Vogel Dirigentin Olga Endewardt, Ehrenchorleiter Gerhard Ritter, dem Ehrenvorsitzenden Richard Vogel, Ortsvorsteher Franz Späth, Stadt und Ortschaftsräten sowie dem KSR-Vorsitzenden Joachim Linde. Markus Wissert und Claus Ellshoff führten durch das Programm.
Als erste Lied sang der MGV das Stück "Sehnsucht" und beschrieb damit die weiten Russlands. Es folgte ein Stück über einen zügellosen Räuberhauptmann. Das Solo wurde gesungen von Karl Dümmig aus dem Emmendinger Männerchor. Unterstützt wurde er von Manfred Voigt und Peter Schippers. Mit dem Lied "Kosakenhochzeit" wurden die anstehenden Ehrungen umrahmt (wir berichten noch).
Auch die Chorgemeinschaft des MGV Frohsinn Wyhl hatte sich ganz auf russisch eingestellt. Ihr erstes Lied unter der Stabführung von Hermann Hess "Tumbalaleika" beschrieb den Versuch eines Mannes, durch sein schlaues Rätsel eine kluge Frau zu finden, aber am Ende war er dann doch an die Falsche geraten. Es folgten weitere Titel.
Nach der Pause sorgten elf russische Chorfrauen in Tracht mit verschiedenen Stücken für Stimmung. Ein schönes und temperamentvolles Lied war "Sarafan". Die Tänze begleitete Nadja Schell auf dem russischen Knopfakkordeon.
Als Höhepunkt des Abends hatte Olga Endewardt alle drei Chöre auf der Bühne zu einem Chor vereint. Mit den Eindrücken des Stückes "Steppenfeuer" traten die Besucher den Heimweg an.
Autor: Roland Vitt
