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02. September 2014

Verschmelzen der Stimmen war besonderes Erlebnis

Aus Anlass des Jubiläums "10 Jahre Milu" gastierten Bella Nugent und Andreas Schaps im Kornhaus in Endingen.

  1. Bella Nugent und Andreas Schaps in Endingen Foto: Helmut Hassler

ENDINGEN (hah). Im Rahmen der Jubiläumsausstellung "Zehn Jahre Milu" gastierte am Samstagabend im Kornhaus das Duo Bella Nugent und Andreas Schaps mit ihren einzigartigen Stimmen mit irischem und amerikanischem Folk. Rund 80 Besucher waren in die Kornhalle gekommen. Ensemble unterhielt mit vielen Liedern, die auch aus der eigenen Feder stammten.

"2011 hatte Bella Nugent schon mal einen Auftritt bei mir", sagte Milu in ihren Begrüßungsworten. "Sie hatte damals Andreas Schaps für einen Auftritt mit empfohlen, und heute sind sie da." Bella Nugent wurde in Südafrika geboren, sie studierte in London Gesang und Schauspiel, sie musizierte in den Straßen und fand sich eines Tages in Irland wieder, wo sie eine intensive, musikalisch äußerst prägende Zeit erlebte. Ihre musikalische Reise führte sie weiter nach La Gomera, wo sie zehn Jahre lang lebte und auf diversen Bühnen musizierte. Sie singt und spielt Gitarre, wohnt wie auch Andreas Schaps in Freiburg und bereichert seit 2004 unsere Gefilde mit ihrer Leidenschaft zur Musik, eindrucksvoll, ausdrucksstark und authentisch.

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Andreas Schaps stammt aus dem Ruhrgebiet. Er spielt Gitarre und manchmal auch sein Banjo, aber nicht nur für das Auge, sondern vor allen Dingen für das Ohr lohnt es sich Andreas Schaps live zu erleben. Er lässt den Rhythmus fließen zum groovigen Sound seiner hinreißenden Stimme. Ihr Timbre und sein Groove, die Stimmen von Bella Nugent und Andreas Schaps verschmelzen zu hören, das war am Samstagabend das besondere Erlebnis für die Zuhörer. "Shit day", "Five blocks", "As I roved out" sowie "My wife don’t believe me", "No time" und "Lost at sea" hießen die Titel einiger Songs der beiden. Dabei handelte es sich um bewegende alte und um neue Lieder, um amerikanische Country-Songs wie "Foggy midnight dream" und auch um viele eigene komponierte Stücke.

"Gerne mag ich auch traurige Lieder, obwohl ich ein glücklicher Mensch bin", sagte Bella vor dem begeisterten Publikum, dass zum Schluss noch weitere Zugaben forderte.

Autor: hah