Volksbank übergibt 8000 Euro Spenden

Christel Hülter-Hassler

Von Christel Hülter-Hassler

Do, 17. April 2014

Endingen

Finanzspritzen für Kirchenführer, Bauförderverein, Bücherei und den Musikverein Riegel.

ENDINGEN/RIEGEL. Vom Erlösanteil für den Kaiserstuhl, der bei der Lotterie des Gewinnsparvereins Südwest für Spendenzwecke reserviert wird, profitieren jedes Jahr ausgewählte Projekte in der Region. Am Mittwoch übergaben Martin Kopp, Regionaldirektor Kaiserstuhl der Volksbank Freiburg, und Regionalleiterin Petra Rudmann jeweils 2000 Euro an Vertreter von vier Organisationen.

Wie sehr dieser unerwartete Geldsegen den Initiativen hilft, schilderten deren Vertreter bei der Scheckübergabe am Mittwoch in der Endinger Volksbank. Den Anwesenden war es wichtig, den Dank aller, die von dieser Spende profitieren, auszudrücken.

Bürgermeister Hans Joachim Schwarz bezog sich auf die finanzielle Unterstützung für den Kirchenführer, einer wertvollen Arbeit, die auch die gelungene Renovierung der Peterskirche dokumentiere: "Das Geld ist gut angelegt, denn es war uns wichtig, die Erstellung des Kirchenführers in kompetente Hände zu legen", so Schwarz.

Ein umfangreiches Projekt, das vor zehn Jahren mit der Innenrenovation der St. Vitus Kirche in Amoltern begann, ist der Initiative des Baufördervereins zu verdanken. Nun soll dort noch eine öffentliche Toilettenanlage entstehen, informierte Eberhard Fischer, der den Verein zusammen mit Günter Schlenker vertrat.

Doris Vollherbst und Angela Schirmer sprachen für das Team der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Peter. "Weil wir anspruchsvolle Leser haben, brauchen wir auch aktuelle Literatur", so Doris Vollherbst. Mit dem Geld könne man jetzt einen kleinen Tisch mit kleinen Stühlen für die kleinen Leser anschaffen.

Ein strahlender Hardy Tiemer vervollständigte die Runde. Der Vorsitzende des Musikvereins Riegel war mit Lisa Kietz und Laura Heckel gekommen. Wie notwendig dieser "warme Regen" sei, veranschaulichte Tiemer: "Allein eine Uniform kostet zwischen 350 und 400 Euro. Dazu kommen laufende Investitionen in Instrumente und die Jugendausbildung."