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18. Oktober 2016

Jeder nach seiner Façon

WIE WAR’S beim Stadtlauf Ettenheim, dessen 34. Auflage die Laufbegeisterten lockte?.

  1. Viele Läufer wollten in Ettenheim dabei sein. Foto:  Sebastian Köhli

LAUFSPORT. Bei besten äußeren Bedingungen fand am Sonntag der stimmungsvolle 34. Ettenheimer Stadtlauf statt. Die Sieger beim Hauptlauf hießen Christopher Olley aus England und Lea May aus Oberweier (wir haben berichtet). Insgesamt waren fast 400 Läuferinnen und Läufer aller Alters- und Leistungsklassen am Start.

Der erste Eindruck
Sonnenschein, gute Stimmung und warmes Wetter regierten den Sonntag in Ettenheim. Viele Besucher warteten am Ziel auf die Ankunft der Athleten. So hatten sich mehrere hundert Laufbegeisterte und deren Familien bei Vesper und Getränken in der Sonne vor der Ettenheimer Stadthalle versammelt. Bei jedem Rundendurchlauf jubelten sie den Sportlern zu. Während des Hauptlaufs über zehn Kilometer waren Papas, Opas, Jungs und Mädchen auf die Runde gegangen.

Die Atmosphäre
Um die Veranstaltung herum war alles abgesperrt. Die Sportler hatten die Stadt für sich alleine. Diese besondere Atmosphäre unterstrich das zahlreiche Publikum. Lässig bei Musik in der Sonne, Cola, Fanta oder Bier, kam Mallorcafeeling im Ettenheimer Herbst auf.

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Das Event
Um 13 Uhr ging es los. Die Bambini unter neun Jahren gingen zuerst auf ihre Mini-Strecke. Hinterher starteten die Mädels und Jungs zwischen neun und fünfzehn Jahren über zwei Kilometer. Beim Jedermann-Lauf um 14 Uhr rannten kunterbunte Teams von Firmen und Behörden auf fünf Kilometern um die schnellste Zeit. Beim Hauptlauf um 14.45 Uhr über vier Runden wetteiferten die versierten Leistungssportler um die beste Zeit. Start und Ziel war die Stadthalle Ettenheim.

Die Sportler
Ob mit Sonnenbrille, Kinderwagen, Kopfhörern oder ganz ohne Accessoires, jeder lief nach seiner Façon, wie sich das für einen Volkslauf gehört. Von U 18 bis Ü 60 schwitzten am Rande der Innenstadt gemeinsam alle Sportler, die an diesem Tag Lust aufs Laufen hatten. Innerhalb von 30 bis 50 Minuten bewältigten die Läufer die zehn Kilometer lange Strecke.

Der Zieleinlauf
Bei lockerer Musik sahen die Zuschauer zuerst Fahrradfahrer, die auf die Zielgerade einbogen. Die E-Biker markierten das Feld und die jeweils Leistungsbesten einer Klasse. So sorgten sie dafür, dass Moderator Carl Anton Weber im Zielbereich immer die Übersicht behielt. Er informierte die Zuschauer über Leistung und Hintergrund der Läufer und sorgte nebenbei für gute Stimmung.

Die Ersten
Siebzehn Jahre jung ist die Siegerin der Frauen, Lea May aus Oberweier. Die Lahrer Schülerin, die seit Kurzem im Trikot des LC Breisgau läuft, lieferte sich einen knappen Zielsprint um den ersten Platz. Nach dem Klosterlauf in Schuttern ist dies ihr zweiter Sieg bei einem Zehntausendmeterlauf in kurzer Zeit. Ihre Siegerzeiten waren bei beiden Läufen beinahe identisch: 41:45 Minuten (Ettenheim), 41:46 Minuten (Schuttern), sie zeigte eine sehr konstante Leistung. Den überlegenen Sieg bei den Herren erlief sich der zwanzigjährige Engländer Christopher Olley in 30:51 Minuten. Er trat für den Tonbridge Athletics Club aus dem Südosten Englands an.

Autor: Sebastian Köhli