Julian Brantl stürmt aufs Siegerpodest

jd

Von jd

Do, 20. Dezember 2012

Fechten

Nachwuchsfechter bezwingt mit der STG Waldkirch/Rheinfelden bei Junioren-DM Bayer Leverkusen mit 45:44 und gewinnt Bronze.

FECHTEN (jd). Julian Brantl hat bei der deutschen Juniorenmeisterschaft im Degenfechten einen großartigen Erfolg gefeiert. Der 17-jährige Nachwuchsathlet des TV Rheinfelden stürmte mit der Startgemeinschaft Waldkirch/Rheinfelden in der Mannschaftswertung aufs Siegerpodest und gewann die Bronzemedaille.

Das südbadische Quartett, zu dem auch die Waldkircher Alexander Riedel (17), Jens Frohnmüller (20) und Daniel Berner gehörten, bezwang im "kleinen Finale" um Platz drei Gastgeber Bayer Leverkusen in einem überaus spannenden Gefecht hauchdünn mit 45:44 Treffern. Im finalen Duell setzte Riedel beim Stand von 44:44 gegen Lukas Bellmann den entscheidenden Treffer. Brantl, der stets als zweiter, vierter und siebter Fechter auf die Planche musste, unterlag zwar Bellmann mit 2:4, bezwang aber Robert Styn mit 7:5 und den DM-Siebten in der Einzelwertung, Robert Kreilein, mit 5:4.

Zuvor hatte die STG Waldkirch/Rheinfelden in der Vorrunde den Osnabrücker SC mit 45:32, die TSF Ditzingen mit 45:39 und den FC Hardheim-Höpfingen mit 45:30 und damit als Gruppensieger die Runde der letzten 16 Teams erreicht. Im Achtelfinale schalteten die vier Südbadener den OFC Bonn genauso sicher mit 45:35 aus wie im Viertelfinale die STG Berlin mit 45:31. Erst im Halbfinale war dann Endstation. Hier schlug sich die Mannschaft zwar gegen SB Heidenheim erneut prächtig, musste sich jedoch dem hohen Favoriten deutlich mit 35:45 geschlagen geben. Dabei unterlag Brantl dem DM-Sechsten Dominik Kappeler und dem deutschen Vizemeister Florian Maunz jeweils mit 1:5 sowie Maxim Danilejko mit 2:5. Die Heidenheimer sicherten sich anschließend auch den DM-Titel. In einem ebenso spannenden Finalgefecht waren sie gegen die STG Frankfurt/ Offenbach mit 45:44 die Glücklicheren.

In der Einzelwertung erreichte Julian Brantl mit drei Siegen in sechs Gefechten, ebenso wie sein ein Jahr jüngerer Rheinfelder Vereinskollege Johannes Modrok, das Feld der besten 64 Athleten. Hier kam aber für beide das Aus. Während Brantl an Samuel Unterhauser (TSF Ditzingen) mit 12:15 scheiterte, zog Modrok gegen den Heidenheimer Danilejko, der im Einzel 13. wurde, mit 13:15 den Kürzeren.

Auch die Duelle im ersten Hoffnungslauf gingen verloren: für Brantl mit 13:15 gegen Emilio Salimo (Dresdener FC) und für Modrok mit 12:15 gegen Lukas Rot (SV Böblingen). Besser erging es den Waldkircher Teamkollegen: Frohnmüller landete in seinem letzten Juniorenjahr als Bester auf dem elften Platz, und Riedel folgte dicht dahinter auf Rang 14. Der A-Jugendliche Berner erreichte Platz 70.