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04. September 2015 15:19 Uhr

Schwerverkehr in Freiburg

Protest gegen Lärm – Anwohner richten B31-Wohnzimmer ein

Rund 50 Anwohner der B31 haben sich am Donnerstagabend getroffen, um auf die Problematik des zunehmenden Schwerverkehrs aufmerksam zu machen.

  1. Anwohner in ihrem B31-„Wohnzimmer“ Foto: Rita Eggstein

Im Kerzenschein saßen sie an Tischen, die sie am Rand der stark befahrenen Bundesstraße aufgestellt haben – wenige Meter neben ihnen rauschen immer wieder Lastwagen und Sattelzüge vorbei. Gegenüber steht Freiburgs erfolgreichste Blitzsäule.

Im Hintergrund der Versammlung lief ein Video, dass Anwohner und pensionierter Lehrer Peter Gugelmeier diese Woche gedreht hat und die alltägliche Situation an der B 31 dokumentiert. Nach Ansicht der Protestler kann die Stadtverwaltung nicht darauf warten, dass in vielen Jahren einmal der Stadttunnel realisiert wird – sie fordern deshalb, dass deutlich früher deutlich mehr getan wird. Also Tempo 30 auch tagsüber und ein Nachtfahrverbot für Lkw.

Die Aussage von Regierungspräsidium und Stadtverwaltung, man könne dies wegen fehlender Voraussetzungen rechtlich nicht durchsetzen, will Anwohner Kurt Höllwarth nicht akzeptieren. Sehr wohl könne man dies. "Die Stadt nimmt uns als Geisel für den Stadttunnel", sagt Anwalt Höllwarth – seine Vermutung ist, dass die Verwaltung die Problematik derzeit gar nicht entschärfen will, um eine Realisierung des Tunnels nicht zu gefährden.

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Autor: ahf