Sascha Fiek verliert die Wahl zum Stellvertreter

Seite 3, mac

Von Seite 3 & Uwe Mauch

Mo, 09. Mai 2011

Freiburg

Es hat nicht geklappt: FDP-Stadtrat Sascha Fiek wollte einer von drei stellvertretenden Landesvorsitzenden der Liberalen werden. Doch beim Parteitag am Samstag in Stuttgart verlor er gegen den Mannheimer Stadtrat Volker Beisel mit 168 zu 213 Stimmen. "Mich hätte die Aufgabe gereizt", sagte Fiek am Tag danach. Nachdem der südbadische Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ernst Burgbacher frühzeitig den Verzicht auf eine erneute Kandidatur bekannt gegeben hatte, wollte Fiek in die Bresche springen. "Mir war von vornherein klar, dass das riskant sein würde." Er wollte die Delegierten mit dem Schwerpunkt eines innerparteilichen Demokratisierungsprozesses überzeugen. Doch Beisel hatte die Jungen Liberalen hinter sich und die Nase vorn. Fiek kandidierte für einen der zwölf freien Beisitzerposten und holte mit 64,9 Prozent das beste Ergebnis. Somit ist er, wie seit fünf Jahren, Mitglied des erweiterten Landesvorstands.