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05. März 2010

Unterstützung für St. Luitgard

Forderung nach rundem Tisch.

Ein Kreis von Unterstützern um das Studentinnenwohnheim St. Luitgard hat am Donnerstag seine Forderung nach einem Moratorium und einer Bestandsgarantie für das Wohnheim von mindestens zwei Jahren bekannt gegeben. Zum Kreis der 100 Erstunterzeichner gehören die OB-Kandidaten Ulrich von Kirchbach und Günter Rausch sowie Politiker von SPD, Unabhängiger Liste, Linker Liste, Grünen und der Grünen Alternative – darunter einige Stadträte. Weitere Unterstützer sind FrauenStep Freiburg (Step steht für Stadtentwicklungsplanung und ist eine Arbeitsgruppe von Frauen, die nach dem Frauenkongress "FrauenMachtZukunft" im Jahr 2001 entstanden ist), die Hochschulgemeinden, Dozenten der Pädagogischen Hochschule und der Evangelischen Hochschule.

Bis Ende März 2010 hat das Studentenwerk das Gebäude von der Baugenossenschaft Familienheim gepachtet und an die Studentinnen weitervermietet. Das Familienheim plant, das Gebäude anschließend abzureißen und neuen Wohnraum für ihre Mitglieder zu schaffen. Der Unterstützerkreis will, dass sich alle Beteiligten an einem Runden Tisch zusammenfinden, um eine friedliche Lösung zu finden. Dieses Ziel verfolgen die Studentinnen seit etwa einem Jahr mit ihrer Initiative "LaLeLu – Lang lebe Luitgard". "St. Luitgard ist ein einmaliger gewachsener Lebensraum mit einer Tradition solidarischen Zusammenwohnens unter Frauen", sagt Gabi Dierdorf. "Eine Studentinnen-Etage in einem neuen Wohnheim kann das nicht ersetzen." Von ursprünglich 100 wohnen derzeit noch rund 20 Studentinnen in dem Wohnheim.

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Autor: bz