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09. Dezember 2011

Verbindung wehrt sich

Kritik an der Darstellung des U-Asta der Universität.

Joerg Haverkamp, Vorsitzender der Alten Herren der Studentenverbindung Saxo-Silesia, wehrt sich gegen die Darstellung der Studierendenvertretung U-Asta. Deren Vorstand hatte behauptet (siehe BZ von gestern), eine etwa 40-köpfige Gruppe von Verbindungsstudenten seien von einem verbindungskritischen Vortrag ausgeschlossen worden, weil sie vor Beginn der Veranstaltung angetrunken und aggressiv aufgetreten seien. Laut Haverkamp waren die Verbindungsstudenten keineswegs betrunken. Als ihm selbst der Zutritt zum Hörsaal verweigert wurde, sei er, um eine Eskalation zu vermeiden, gegangen. Deshalb könne er auch nichts zu dem Vorwurf sagen, die Ausgeschlossenen hätten den Vortrag gestört. Haverkamp hat den Eindruck, dass der U-Asta zu der Maßnahme griff, als er feststellte, dass Verbindungsstudenten in großer Zahl das Publikum bilden würden. Er habe zudem den Eindruck gehabt, dass auch Leute, die äußerlich nicht mit einer Verbindung assoziiert werden konnten, nicht in den Saal gelassen wurden. Dies hatte auch die Juso-Hochschulgruppe kritisiert. Haverkamp will sich im Rektorat beschweren und fordert "im Interesse der akademischen Diskussionskultur", dass dem U-Asta keine Räume zur Verfügung gestellt werden, da er einen Teil der Studenten "in diskriminierender Weise" ausschließe.

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Autor: fz