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07. Oktober 2011

Vorbereitung zur Rückgabe

Uni untersucht Schädel.

Jahrzehnte lang waren sie in Vergessenheit geraten und haben kaum jemanden interessiert: Schädel aus der Kolonialzeit, die in deutschen Archiven lagern – auch in Freiburg (die BZ berichtete). Doch inzwischen ist die Diskussion über den Umgang mit den Schädeln in vollem Gange, zuletzt ging es vor allem um die Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Deutschen ermordeten Herero. Die Berliner Charité gab einer Delegation aus Namibia kürzlich 20 Schädel zurück. In Namibia sollen die Opfer der deutschen Kolonialgeschichte nun würdevoll bestattet werden. Und auch von den rund 1600 Schädeln, die im Freiburger Uniarchiv lagern, stammen einige von Herero. Wie viele genau wird derzeit von der Uni untersucht. Anfang November sollen die Ergebnisse der Anthropologie-Professorin Ursula Wittwer-Backofen öffentlich bekannt gegeben werden, sagt Uni-Pressesprecherin Eva Opitz. Ein Rückgabetermin für die Schädel aus Namibia ist für Anfang 2012 geplant.

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Autor: anb