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29. April 2010

Leichenhalle wird günstiger

Gottenheim lässt nun sanieren.

GOTTENHEIM (schö). Einstimmig vergaben die Gemeinderäte die Aufträge für die Sanierung der Leichenaufbewahrungshalle am Friedhof. Der beauftragte Architekt Uwe Ristau hatte zuvor die Ergebnisse der beschränkten Ausschreibung vorgestellt. Demnach liegen die Gesamtkosten mit nunmehr rund 60 700 deutlich unter den vorab geschätzten Kosten von 73 500 Euro. Und trotz günstigerer Preise kann nun auch die Verschiebung der vorderen Außenwand realisiert werden, was zu großzügigeren Platzverhältnissen im Inneren führt. Diese Wandverschiebung war in einer vorhergehenden Gemeinderatssitzung wegen Mehrkosten abgelehnt worden. Weiterhin erläuterte Ristau, dass die Sanierung, die in Absprache mit dem Bestattungsunternehmer in den kommenden Wochen beginnen und rund zwei Monate dauern soll, einen späteren umfassenden Umbau der Leichenhalle immer noch zulassen würde.

Bürgermeister Volker Kieber freute sich über die günstigen Baukosten. So habe man noch Luft, um in die Inneneinrichtung zu investieren und einen kleinen Defekt am Dach zu reparieren. Letztlich wolle man die zugesagten Fördergelder aus dem Konjunkturpaket auch ausschöpfen. Kritik an der Ausschreibung äußerte einzig Alfons Hertweck (CDU). Er monierte, dass Holzfenster eingebaut werden sollen. Die würden in den kommenden 20 Jahren keinen Tropfen Farbe sehen und dann verrotten, so wie bei anderen Holzfenstern in Gemeindegebäuden. Der Rat beschloss darum, ein Nachangebot für Kunststofffenster einzuholen.

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Autor: schö