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23. Januar 2012 10:47 Uhr
Gottenheim
Narren sind los
Gleich zwei Tage lang feierte die Narrenzunft "Krutstorze" ihr 60-jähriges Bestehen. Dem Nachtumzug am Sasmtag, 21. Januar und dem anschließnden Narrentreiben im Zelt folgte am Sonntag ein zweiter,m grioßer Jubiläumsumzug.
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Aus Freiburg waren die Mooswaldwiibli zum Jubiläumszug der Gottenheimer Krutstorze gekommen. Foto: Mario Schöneberg
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Beeindruckend: die Villinger Fazenedle Foto: Mario Schöneberg
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Johannes Pfeil moderiert den Umzug mit einem Schwarzwälder Tannenzapfen Foto: Mario Schöneberg
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Auffällig waren die Karsauer „Moschtbiire“. Foto: Mario Schöneberg
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Gute Stimmung, bei Umzugsteilnehmern wie beim Publikum. Foto: Mario Schöneberg
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Aus der Schweiz: Die Guggemusik der Drachä Brunnä Chrächzer aus Thayngen Foto: Mario Schöneberg
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Beim Nachtumzug mischte auch die Guggemusik Vulkanspängler aus Merdingen mit. Foto: Julius Steckmeister
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Keine Angst vor großen Eisbären haben die kleinen Zuschauer. Foto: Julius Steckmeister
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Die Nodeschrottler aus Ehrenstetten hatten sich als „Elvis“ in Schale geworfen und spielten nach dem Umzug auch im Festzelt. Foto: Julius Steckmeister
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Narrentreiben im Festzelt. Foto: Julius Steckmeister
Ein Fackelumzug mit knapp 80 teilnehmenden Gruppen und die schon fast legendäre Zirkuszeltparty leiteten das Jubiläumswochenende der Gottenheimer Narren am Samstag schwung- wie stimmungsvoll ein. Teilweise in Viererreihen säumten die Narrenfans die Umzugsstrecke, und im Festzelt war schon gegen 20 Uhr kaum noch ein Durchkommen.
Aus Nah und Fern waren 1800 Hästräger nach Gottenheim gekommen, um mit den "Krutstorze" Geburtstag zu feiern. Und zahllose "Zivilisten" feierten mit. Pünktlich um 18.33 Uhr setzte sich der Nachtumzug in Bewegung, um unter den harmonisch-unharmonischen Klängen von 19 Guggenmusiken Gottenheims Hauptstraße unsicher zu machen. Während es die Hexen und Teufel vor allem auf die weibliche Jugend am Straßenrand abgesehen hatten, freuten sich die jüngsten Fasnachtsfans über spendierfreudige Wölfe, Frösche und Zombies, die allerlei Naschwerk unter das närrische Jungvolk brachten. Und wer gar zu unvorsichtig war, bekam eine belebende Konfettimassage. Zielstrebig wanderte der lärmende Lindwurm in Richtung Sportplatzgelände, wo das große Zirkuszelt zum Weiterfeiern einlud. Während die letzten Umzugsteilnehmer noch auf der Straße waren, begann hier bereits die Party. Auf zwei Bühnen zeigten die Guggen, die teilweise auch aus der benachbarten Schweiz, dem Ursprungsland der etwas anderen Blasmusik, angereist waren, ihr Können und ihre phantasievollen Kostüme. So heizte im Gastrozelt gleich zu Beginn ein gutes Dutzend Elvis Presleys die Stimmung an. Zur Ruhe betten konnten sich die Närrinnen und Narren in der benachbarten Turnhalle. Es bestehen allerdings berechtigte Zweifel, dass von diesem Angebot allzu ausgiebig gebraucht gemacht wurde.
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Mehr als 100 Zünfte, Cliquen, Musiken und sonstige Gruppen trafen sich dann gestern, Sonntagnachmittag, zum Jubiläumsumzug der Narrenzunft "Krutstorze" in Gottenheim. Tausende Zuschauer säumten dabei die Umzugsstrecke bei windigem aber bis zum Umzugsende trockenem Wetter. Die "Krutstorze" hatten zum 60. Geburtstag eingeladen und so waren aus allen Himmelsrichtungen Narren gekommen – ob aus dem Schwäbischen, der Schweiz oder dem Schwarzwald, sie alle genossen sichtlich das närrische Treiben am Tuniberg.
Autor: just, schö


