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23. Mai 2011
Sehr schmackhafte "Mai-Bowle"
Gesangverein Liederkranz gestaltet zusammen mit Gastchören ein erfolgreiches Konzert / Peter Kunzelmann ist Ehrenvorstand.
GRAFENHAUSEN. Eine musikalische "Mai-Bowle" gab es am Wochenende in Grafenhausen zu bestaunen. Dort wartete der Gesangsverein Liederkranz mit einem Frühlingskonzert auf. Unterstützt durch die Chöre Dreiklang (Löffingen, Rötenbach, Seppenhofen) und den Gesangsverein Laufenburg, fand dieses Konzert begeisterten Zuspruch.
Bis auf den letzten Platz gefüllt, so präsentierte sich die Gemeindehalle angesichts dieses musikalischen Leckerbissens.Den Auftakt ins Musikvergnügen bildete der Gesangsverein Laufenburg unter der Leitung von Hans-Peter Weber mit "Ich sing ein Lied für Dich" von K.H. Weber-Müllenbach. Es folgte "Es gibt viel Schönes auf der Welt" von D. Frommlet.
Ein besonderes Erlebnis war "Das Ave Maria der Berge" von O. Groll. Hier zeigte sich, dass der Chor gut zusammen agiert. Der Chor Dreiklang, fand mit "Auf einem Baum ein Kuckuck" von A. Kempkens einen klassischen Einstieg ins Konzert. Rau in der Schale, weich im Herz, stellte sich "der Tunichtgut, der Vagabund" vor. Mit "Mensch ärgere Dich nicht" von R. Pappert und "Dies und das" von A. Kempkens fand der Chor seinen Höhepunkt.
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Heimvorteil stellte der Liederkranz Grafenhausen mit "O´Täler weit O´Höhn" von Bartholdy unter Beweis. Ein kraftvoller Aufschwung war Maierhofers "Hörst du den Vogelsang". Es folgten " In der blühenden Welt" von H. Sonnet und der "Aprilnarr" von R. Pappert.
Beate Endres, Vorsitzende der Gruppe Hochschwarzwald des Breisgauer Sängerbundes übernahm die Ehrungen: Ein außergewöhnliche Ehrung wurde Joseph Rowohlt zu teil, der bereits 65 Jahre dem Verein angehört. Inzwischen gehört Rowohlt zwar nicht mehr zu den Reihen der aktiven Sänger, aber als Ehrenmitglied unterstützt er den Verein nach wie vor.
Fridolin Stork konnte sich über 50 Jahre Zugehörigkeit zum Verein freuen. Er gelte allseits als toller Kamerad, der stets zur Stelle sei, wenn Not am Mann ist, so die Vorsitzende.
Herbert Hofmeier wurde für 25 Jahre Sangestreue ausgezeichnet. Er sei, so Endres, eine Art Mädchen für Alles, der sich nicht nur um die stets sagenhafte Bühnendeko kümmere.
Beate Endres betonte ihre Freude darüber, dass drei so gestandene Männer im Rahmen des "sagenhaften Konzertes" ausgezeichnet wurden. Zu Ehren der Geehrten gab der Chor "dem Abend Friede" zum Besten.
Eine besondere Ehre wurde Peter Kunzelmann vom Verein zuteil: Er wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Er sei eine Institution für den Verein, so der Vorsitzende Gerd Benz. 20 Jahre habe er dem Verein als Vorstand gedient. Ihm sei es zu verdanken, dass aus dem einstigen Männerchor ein gemischter Chor wurde. Ihm zu Ehren hatte der Chor den bekannten Hit "Wann wird’s mal wieder richtig Sommer" in "Peter wir wollen heute danken" umgedichtet. Eine Version die großen Anklang seitens der Besucher fand.
Auch im zweiten Teil des Konzertes gaben wiederum alle drei Chöre ihr Repertoire zum Besten. Darunter fanden sich Klassiker wie "Ich war noch niemals in New York" und "Halleluja, sing ein Lied" aber auch Heimatverbundene Stücke wie " Ich ging a mol spaziere" von H. Weiss-Steinberg.
Tosender Applaus war der Dank für die einzelnen Chöre, dank der hervorragenden Bewirtung, der stimmigen Atmosphäre und der musikalischen Vielfalt konnte auch diese "Mai-Bowle" einmal mehr als voller Erfolg verbucht werden.
Autor: Luisa Denz


