AWO möchte sich ein neues Profil geben

Martin Eckert

Von Martin Eckert

Mo, 10. April 2017

Grenzach-Wyhlen

Veränderungen im Vorstand.

GRENZACH-WYHLEN. Die Arbeiterwohlfahrt zog am Samstag bei der Hauptversammlung im Quellenstüble im Emilienpark Bilanz und fasste personelle und organisatorische Beschlüsse. Nach dem Rücktritt der zweiten Vorsitzenden Christine Mauser wurde Rosemarie Herbertz zur Nachfolgerin gewählt. Die Leitung des Quellenstüble hat Susanne Röske übernommen. Dieses soll modernisiert und mit einem neu zusammengestellten Team zu einer Begegnungsstätte für alle Generationen umgewandelt werden.

In Ihrem Jahresbericht verwies Vorsitzende Christl Campagna auf ein arbeitsreiches Jahr und kündigte aber auch diverse Veränderungen an. Die monatliche Bring- und Holbörse ist nach wie vor ein voller Erfolg. Auch die Aktion "Kauf eins mehr" im Dezember hat wesentlich mehr Spenden als im Jahr zuvor eingebracht und auf dem Weihnachtsmarkt war man mit zwei Ständen vertreten. Die "Flinken Finger" waren als generationsübergreifende Gruppe fast jeden Mittwoch im Quellenstüble beim gemeinsamen Basteln anzutreffen.

In ihrem Bericht ging Campagna aber auch auf die Probleme der AWO ein und darauf, dass sich die Aufgaben auf wenige Leute konzentriere und immer dieselben aktiv sind. "Die Gesellschaft und die Freizeitinteressen haben sich verändert, die Anzeichen wurden nicht rechtzeitig wahrgenommen. Wir müssen jetzt alte Zöpfe abschneiden und neue Wege gehen.". Sie sprach sich für ein neues Profil aus, das mehr Menschen den Anreiz gibt "bei uns mitzumachen, auch wenn wir damit alte Recken verärgern können", so Campagna. Bei einer Klausurtagung im März wurden daher neue Ideen gesammelt, die geprüft und dann umgesetzt werden sollen.

In seinem Kassenbericht musste Dirk Feltes das letzte Jahr mit einem leicht negativen Ergebnis abschließen. Grund waren die überdurchschnittlich gestiegenen Lohn- und Nebenkosten des Quellenstüble. Dennoch wurden Spenden in Höhe von 5 600 Euro an Kindergärten und verschiedene soziale Einrichtungen in der Gemeinde getätigt.

Die Kassenprüfer Heinz Intveen und Manfred Herbertz bescheinigten eine solide geführte Kasse. Sie empfehlen jedoch die Kasse des Quellenstüble getrennt von der AWO zu führen. Hannelore Nuss als AWO-Kreisvorsitzende betont: "Das Angebot der AWO kann sich sehen lassen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Es gibt noch so viel zu tun und die AWO muss ich überlegen, welche Felder sie besetzten kann". Heinz Intveen betonte als Vertreter der Gemeinde die wichtige Arbeit der AWO und lobte deren Engagement. Weiter hat Jutta Van Dick eine neue Homepage in Arbeit, die bald unter http://www.Awo-Grenzach-Wyhlen.de aufgerufen werden kann.

Mitglieder: 117