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05. Oktober 2015

Geschichtsverein mit neuer Führung

70 Teilnehmer der Jahrestagung Geschichtsverein Markgräflerland wählen in Hausen Hubert Bernnat zum neuen Vorsitzenden.

  1. Führungswechsel: Erhard Richter (links) und Hubert Bernnat Foto: zvg

HAUSEN (BZ). Der Geschichtsverein Markgräflerland hielt seine Jahrestagung vor wenigen Tagen in Hausen ab. Dabei informierte Historiker Klaus Schubring die über 70 Teilnehmer mit einem kurzweiligen Vortrag über die Gastgebergemeinde Hausen.

Professor Klaus Schubring blickte in seinem Vortrag auf die Zeit von Johann Peter Hebel zurück und zeigte, welche Berufe damals existierten und wie bescheiden die Lebensführung der Bevölkerung war. Der kulturelle Anziehungspunkt von Hausen sei bis heute das Hebelhaus, das zum Literaturmuseum gestaltet wurde. Bei der Führung durch das Dorf zeigte Schubring dieses Gebäude. Außerdem sahen die Teilnehmer der Tagung bei ihrem Rundgang die Kirche von 1738 mit Schiff, Dachstuhl und Änderungen von 1806 bis 1808, das "Alte Rathaus" – die erste gemeindeeigene Schule 1771, Rathaus ab 1849 bis 1968, die Menton-Mühle, das Gasthaus "Adler" und vieles mehr.

Über die Vereinsinterna ist folgendes zu berichten: Harald Klemm erstattete den Kassenbericht, und der Vorsitzende Erhard Richter dankte in seinem Jahresbericht den Mitarbeitern für ihre Arbeit.

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Der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Wahl des neuen Ersten Vorsitzenden Hubert Bernnat. Dieser wurde von den Mitgliedern des Geschichtsvereins einstimmig gewählt.

Bernnat war 13 Jahre lang Direktor des Hans Thoma-Gymnasiums in Lörrach und hat sich den Teilnehmern in Hausen vorgestellt. Zum allgemeinen Bedauern trat Erhard Richter von seinem Amt als Erster Vorsitzender, das er bis 2015 22 Jahre lang innehatte, zurück. Außerdem ist er seit 28 Jahren Schriftleiter der Publikation "Das Markgräflerland". Diese Aufgabe werde er weiterhin gerne ausüben.

Ein Besuch im Wiesentäler Textilmuseum in Zell rundete die Tagung ab. Andreas Müller vom Textilmuseum-Verein erläuterte die umfangreiche Ausstellung. Das Museum zeigt die Geschichte und die Entwicklung der sehr wichtigen Spinn- und Webtechnik seit dem 18. Jahrhundert. Die Besuchergruppe konnte die Handwebstühle, Jacquard-Maschinen, mechanischen Webstühle, Spinnmaschinen und Färbemaschinen in Betrieb sehen.

Weitere Infos im Internet: http://www.geschichtsverein-markgraeflerland.de

Autor: bz