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18. April 2011
"Sehr gut" bei kleinen Unterschieden
Chasslie-Gemeinschaft stellt in der Villa urbana in Heitersheim Weine des Jahrgangs 2010 vor.
HEITERSHEIM (ig). "Der Chasslie ist ein hochwertiger Gutedel, schön cremig, wobei sich die lange Hefelagerung auch in diesem Jahr wieder ausgewirkt hat", sagt Ingo Ehret, Kellermeister der Winzergenossenschaft Laufen, über die neuen Chasslie-Weine. Der Jahrgang 2010 sei für den Gutedel von der Menge her ein Ausnahmejahr mit sehr hochwertiger Qualität. "Der neue Chasslie ist fantastisch schön, leicht und fruchtig und trotz des etwas höheren Säuregehalts dieses Jahrgangs mit einem schönen Abgang", bestätigt Martin Zotz vom Heitersheimer Weingut Julius Zotz.
Die Chasslie-Gemeinschaft – bestehend aus den Winzergenossenschaften Britzingen und Laufen sowie der Bezirkskellerei Efringen-Kirchen als Nachfolger des Ehrenkirchener Winzerkellers und dem Heitersheimer Weingut Julius Zotz – präsentierte in der Heitersheimer Villa urbana Gutedel des noch jungen Jahrgangs 2010 unter der Marke Chasslie. "Ich finde die Resonanz gigantisch, die Veranstaltung ist gut besucht und die Stimmung ist sehr gut", resümierte Martin Zotz. Es gebe nur positive Resonanz – "daher sind wir rundum zufrieden".
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Zahlreiche Weinfreunde aus der Region, aber auch aus Freiburg, dem Kaiserstuhl und der Schweiz nutzten die Gelegenheit, sich in stilvollem Ambiente von der Qualität der Weine zu überzeugen. Allerdings war ein Gedränge wie in den Jahren zuvor nicht festzustellen. "Ich schätze das vielfältige Angebot – und dass hier die heimischen Weine der einzelnen Erzeuger probiert werden können", sagte ein Besucher aus Grunern. "Für einen guten Wein ist kein Weg zu weit" , sagte eine Frau aus Munzingen, die das erste Mal die Chasslie-Nacht besuchte. Von allen Besuchern wurde betont, dass sie die angenehme, lockere Atmosphäre schätzten.
Und wie hat er denn nun geschmeckt, der neue Chasslie? "Sehr gut" – "ganz hervorragend", lautete das Votum der Weinkenner und -genießer. Ob es ein besonders guter Chasslie-Jahrgang werde, könne man noch nicht sagen, da die Weine sehr jung seien. Ein bisschen fehle noch der letzte Pfiff, meinte ein Heitersheimer. "Jeder Wein hat seine eigene Note", sagte ein anderer Gast. Alle Weine seien interessant, aber es seien doch feine Unterschiede festzustellen, wobei es Geschmackssache sei, welchen Erzeuger man bevorzuge, sagte eine Eschbacherin, die einen eindeutigen Favoriten hatte.
Autor: ig
