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31. August 2009

Ein Traum für alle Luftsportfreunde

Für den Internationalen Flugtag in Hütten hat die Luftsportgemeinschaft Hotzenwald ein Riesen-Programm erarbeitet

  1. Ingo Dannenberger, Detlef Barth, Dennis Stächelin und Yanik Richter (von links) von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald haben ein höchst spektakuläres Programm für den Internationalen Luftsporttag in Hütten auf die Beine gestellt. Foto: christin Keller

RICKENBACH-HÜTTEN. Zwei Tage lang Luftsport vom Allerfeinsten bietet der Internationale Flugtag am 12. und 13. September am Flugplatz in Hütten, organisiert von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald. Neben Hubschrauberballet, Fallschirmspringern und einer Löschflugzeugvorführung gibt es auch verschiedenste Arten von Kunstflügen zu sehen. Wen es selbst nicht auf dem Boden hält, der kann bei einem Rundflug die Region aus der Vogelperspektive betrachten.

Los geht es an beiden Tagen um acht Uhr, die Flugvorführungen finden jeweils von 12.30 bis 16.30 Uhr statt. Vorher und hinterher sind Rundflüge, zum Beispiel mit dem weltweit größten Doppeldecker, möglich. "Da ist für jeden was dabei", ist sich Ingo Dannenberger, Vorsitzender der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald, sicher.

Bereits seit Ende des vergangenen Jahres organisiert ein Team um Yanik Richter den Internationalen Flugtag, bei dem vor allem Teilnehmer aus den Nachbarländern Frankreich und Schweiz sowie aus Deutschland vertreten sein werden. Darunter ist auch die Patrouille Reva, eine französische Kunstflugstaffel, die mit ihren Formationsflügen europaweit auftritt und dieses Jahr unter anderem in Libyen unterwegs ist. Weitere Motorkunstflüge werden durch eine zweite Formationsstaffel und Einzelpiloten gezeigt. Dass künstlerisches Fliegen auch ohne Motor möglich ist, wird Pilot Christoph Hahn mit dem Flugzeug DFS-Habicht, entwickelt von der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS), vorführen.

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Fast ganz auf das Flugzeug verzichten dagegen die Fürstenberger Fallschirmspringer, von denen erst in diesem Jahr ein Dreier-Team deutscher Vizemeister wurde und die ihre Formationssprünge über Hütten demonstrieren werden. Gespannt sein dürfen die Zuschauer außerdem auf Tango Bleu, ein Duo, das mit Hubschraubern einen regelrechten Partnertanz zeigen wird. Bei der außergewöhnlichen Ballettvorführung sollen die besonderen Eigenschaften eines Hubschraubers anhand des eingesetzten, sehr wendigen, Modells deutlich werden. Ebenfalls für Jung und Alt ist die Vorführung des Agrarflugzeugs PZL106 Kruk, das mit einer Sprühanlage ausgestattet ist und in Kooperation mit der Feuerwehr einen Löscheinsatz demonstrieren wird.

Etwas betagter als die Kruk sind die Maschinen der Schweizer Doppeldeckerformation, die zum Teil schon in den 30er-Jahren gebaut wurden. Die Oldtimersegelflugvereinigung, die ebenfalls aus dem Nachbarstaat anreist, bringt einige Segelflugzeuge aus den 40er Jahren mit.

Selbst eine Anreise mit dem Flieger ist möglich


Außer den Flugvorführungen und Rundflügen, die vor Ort gebucht werden können, warten auf die Besucher ein Kinder- und Rahmenprogramm. So spielt am Sonntag ab elf Uhr der Musikverein Heimatklang Hütten ein Frühschoppenkonzert und auch für das leibliche Wohl wird an beiden Tagen gesorgt. Ausweichtermin bei schlechtem Wetter ist das darauf folgende Wochenende, 19. und 20. September. Die Entscheidung wird mit Hilfe eines Diplom-Meteorologen getroffen und bereits am zehnten September bekannt gegeben. Wer zum Flugtag nicht selbst mit dem Auto fahren möchte, der kann sich übrigens in Herten (Rheinfelden) abholen lassen und mit einer Beech 18 über Feldberg und Schluchsee nach Hütten fliegen.

Weitere Informationen gibt’s im Internet unter www.flugtag09.de

Autor: Christin Keller