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01. September 2011

Eine tolle Werbung für den Triathlonsport

Über 300 Teilnehmer trafen sich in Ihringen zum Schwimmen, Rad fahren und Laufen / Der beste Winzer kam aus Kenzingen.

  1. Die Hobby- und Elitesportler gaben beim Triathlon in Ihringen ihr Bestes. Foto: kai kricheldorff

IHRINGEN (kff). "Das schafft doch jeder." Unter diesem trotzig klingenden Motto, dessen Wahrheitsgehalt man besser nicht so genau prüfen sollte, hatte das Tri-Team Kaiserstuhl am Sonntag zum 3. Kaiserstuhltriathlon ins Ihringer Schwimmbad eingeladen. Mit über 300 Teilnehmern lag die Zahl der Sportler um mehr als ein Drittel über der des Vorjahres, womit sich die Veranstaltung in der Winzergemeinde am Kaiserstuhl zumindest im regionalen Veranstaltungskalender der Triathlonsportler nunmehr als feste Größe etabliert haben dürfte.

7 Jahre alt war der jüngste Teilnehmer, 68 Lenze zählte der älteste bei diesem Sprint-Triathlon über kurze Distanzen. Womit die Frage, ob Triathlon ein echter Volkssport ist, wohl hinreichend beantwortet wäre.

Das sehr gut besetzte Teilnehmerfeld startete in verschiedenen Kategorien und Altersgruppen. Von Schülern und Jugendlichen über Hobby-Triathleten bis zu Elitesportlern und Senioren schwammen, radelten und liefen sie über den dreiteiligen Parcours, der im Becken des Ihringer Schwimmbads seinen Anfang nahm und dessen Ziel beim Parkplatz des Reitvereins lag.

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Auch Staffeln gingen an den Start

Zwischen 65 und 200 Metern betrug die Schwimmstrecke, mit dem Rad waren zwischen einem und 10 Kilometern zurückzulegen, und am Ende standen Läufe zwischen 400 und 3000 Meter Länge an. Auch Staffelrennen standen auf dem Programm, bei denen von den weiblichen und männlichen Teilnehmern jeweils nur eine der 3 Disziplinen zu absolvieren war. Auch 10 Winzer und Winzerinnen nahmen an dem Wettbewerb teil und starteten in einer eigenen Kategorie. Mit einer Zeit von 33:18 Minuten gewann der Hobbywinzer Bernd Hensle aus Kenzingen den Wettbewerb. Es war eine hervorragende Zeit, die nur knapp 5 Minuten über der Siegerzeit des Tuttlingers Valentin Wernz (27:34 Minuten) lag, der in der Eliteklasse Erster wurde.

Es war ein Sportfest, das bei den Akteuren und den zahlreichen Zuschauern großen Anklang fand. Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Organisation.

Dutzende von Streckenposten und Helfern sorgten dafür, dass alle Athleten pünktlich an den Start gehen konnten, die Wettkampfzonen gesichert und die Akteure mit Getränken versorgt wurden.

Für sie, wie für die Zuschauer, besonders wichtig war die Information über den Verlauf der teilweise parallel ausgeführten Triathlon-Kämpfe. Thomas Dreher vom Veranstalter, dem Verein Tri-Team Kaiserstuhl, moderierte kenntnisreich, mit viel Detailwissen und immer auf der Höhe des Geschehens den Verlauf der Rennen. So wurde die Veranstaltung auch für Laien zu einem spannungsreichen Sportereignis, dessen Attraktivität durch Preisgelder und Sachpreise, die zahlreiche Sponsoren gestiftet hatten, zusätzlich erhöht worden war.

So wurde der Kaiserstuhltriathlon einmal mehr zu einer tollen Werbung für diese vielseitige Ausdauersportart, in der jeder zumindest doch ein ganz persönliches athletisches Erfolgserlebnis schaffen kann.

Kontakt: http://www.triteam-kaiserstuhl.de

Autor: kff