Führungen, Film und Vorträge im Herbstprogramm

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 01. September 2018

Kippenheim

Förderverein Synagoge.

KIPPENHEIM (BZ). Das Herbstprogramm 2018 des Fördervereins "Ehemalige Synagoge Kippenheim" liegt vor. Es orientiert sich an den Leitmotiven "Erinnern – Lernen – Begegnen". Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.
» Sonntag, 2. September: Der 45 Minuten dauernde Film "Home away from Home – Ein neues Leben in der Ferne" porträtiert den aus Kippenheim stammenden Kurt Salomon Maier (heute Washington DC), die Kippenheimerin Inge Auerbacher (heute New York) und die Offenburgerin Eva Mendelsson (heute London). Die Vorführungen beginnen um 14.30 und 15.30 Uhr.
» Sonntag, 9. September: Führung: Bernd Rottenecker führt um 14.30 und um 15.30 Uhr durch die Ehemalige Synagoge.
Sonntag, 23. September: Eine Radtour zum jüdischen Kulturerbe der Ortenau führt über Diersburg und Friesenheim zur ehemaligen Synagoge Kippenheim. Sie startet um 10 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Offenburger Museum im Ritterhaus. Das Ende ist gegen 17 Uhr, weitere Informationen gibt es bei Jürgen Stude, Tel. 0781/822 577 .
» Sonntag, 30. September: Um 19 Uhr berichtet Bernd Rottenecker über die Bedeutung der chinesischen Stadt Shanghai für das Überleben tausender deutscher und österreichischer Juden. Susanne Kerkovius liest Texte aus dem Buch von Ruth Nathanson "Zwischenstation, Überleben in Shanghai 1939 – 1947".
Donnerstag, 11. Oktober: Bei einem Gang mit Bärbel Heer über den 1682 angelegten jüdischen Friedhof in Schmieheim lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird empfohlen. Der Treffpunkt ist um 18 Uhr auf dem Parkplatz an der Friedhofsmauer.
» Donnerstag, 8. November: Anlässlich des 80. Jahrestages des Novemberpogroms 1938 beleuchtet der Freiburger Historiker Heinrich Schwendemann um 20 Uhr die Hintergründe und den Verlauf.
Sonntag, 11. November: Ein Gedenkkonzert mit dem Ortenauer Kammerensemble erinnert um 17 Uhr an den Novemberpogrom 1938.