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16. Dezember 2015

Einsatz für Nachtzüge

Stickelberger schreibt der Bahn.

LÖRRACH (BZ). Der Landtagsabgeordnete und baden-wüttembergische Justizminister Rainer Stickelberger setzt sich in einem Schreiben an Bahnchef Rüdiger Grube und den Konzernbevollmächtigten für Baden-Württemberg für den Erhalt der Nachtzüge ein. Er bezieht sich dabei auf einen Artikel der Neuen Zürcher Zeitung, wonach die Deutsche Bahn beabsichtige, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 dieses Angebot einzustellen.

Gerade der äußerste Südwesten an der Grenze zur Schweiz profitiere sehr von den Nachtzügen, stellten sie doch die einzige Möglichkeit dar, ohne zusätzliche Übernachtungskosten und ohne Zeitverlust am Tage Ziele zu erreichen, die weiter entfernt liegen, argumentiert Stickelberger fest. Für Geschäftsreisende, Touristen und Wochenendpendler sei dies von unschätzbarem Vorteil. Würden die Nachtzüge mit Liege- und Schlafwagen durch Nacht-ICE mit Sitzgelegenheiten und Busse ersetzt, so würden genau diese Vorteile nicht mehr gelten. Zu befürchten sei überdies, dass Fernbusanbieter ein kostengünstigeres Angebot machen könnten. Ein zukunftsfähiges Konzept sieht Stickelberger daher in einem solchen Ersatzverkehr nicht. Gerade auch unter ökologischen Gesichtspunkten müsse dieses Angebot erhalten bleiben. Flugreisen dürften angesichts des Klimawandels keine Alternative sein – dies würde auch die Ergebnisse des Klimagipfels von Paris ad absurdum führen.

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Autor: bz