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06. November 2010

Jugendliche lernen die Stadt spielerisch kennen

Die Tour de Lahr des Schlachthofs hatte Premiere.

LAHR. Premiere für die Tour de Lahr: Am Mittwochnachmittag sind Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 14 Jahren vom Team der Jugendbegegnungsstätte Schlachthof aufgerufen gewesen, ihre Heimatstadt spielerisch etwas genauer kennen zu lernen. Dafür waren vier Stationen ausgesucht worden, zu denen es Fragen zu beantworten galt. Außerdem waren einige lustige Aufgaben abzuleisten. Fünf Mädchen und ein Junge waren es, die sich zur Stadtrallye quer durch die Innenstadt einfanden – einige weniger als vom Schlachthofteam im Vorfeld erwartet.
"Meine Freundin hat mich hierher mitgenommen," erzählte Julie fröhlich, und Alisa meinte: "Ich lasse das einfach mal auf mich zukommen." Für die Jugendlichen war ein buntes Programm vorbereitet: Nach der Einteilung in zwei Gruppen ging es auf Erkundungstour in die Innenstadt. Und gleich die erste Station musste erraten werden: "Man kann sich in dem Gebäude in Kursen weiterbilden," lautete die Aufgabe. Das war nicht weiter schwer und wurde sofort erraten: VHS, zusammen mit der Stadtbücherei im Haus zum Pflug. Die weiteren Aufgaben waren da schon etwas kniffliger, aber die Jugendlichen konnten für die Beantwortung auf die Mithilfe der Mitarbeiterinnen von VHS und Stadtbücherei zählen. Welche verschiedenen Kurse die Volkshochschule anbiete und seit wann sie denn überhaupt existiere, war da etwa gefragt: Die VHS gebe es bereits seit 1946, lautete die Auskunft. Die gleiche Frage galt der Stadtbücherei, die bereits seit 133 Jahren existiert, wie Birgit Lange, Leiterin der Bücherei, mitteilte. Die Teilnehmer der Stadtrallye wissen nun auch, dass die Bücherei gemeinsam mit der VHS im Jahr 1989 ins Haus zum Pflug eingezogen ist.

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Noch schwieriger zu erkunden war die nächste Station, denn die Frage lautete, welche Institution denn seit neuestem im Stiftsschaffneikeller untergebracht sei. Zunächst einmal Rätselraten, wo denn nun derselbe überhaupt liege? Die Antworten der befragten Passanten waren anfangs wenig befriedigend: "Ist das vielleicht ein Altersheim?", vermutete die eine Dame, die nächste wusste überhaupt nichts mit dem Begriff anzufangen.

Endlich kamen die Jugendlichen im Kulturbüro der Sache auf die Spur – die gesuchte Antwort lautete Begegnungshaus – und fanden das Gebäude gleich in Nachbarschaft zum Kulturbüro am Urteilsplatz. Nun fiel es ihnen auch nicht mehr schwer, die richtigen Antworten zu finden. Sehr viel Spaß hatten sie anschließend dabei, pantomimisch die Begriffe Scheibenwischer, Schlüsselbund und Chrysanthema darzustellen, die von den anderen aus der Gruppe erraten werden mussten.

Weiter ging es zum Rathaus, und dort für die Mithilfe bei den Aufgaben ins Bürgerbüro. Dort war allerhand Interessantes über dessen Aufgaben zu erfahren. Als letzte Station war wieder der Ausgangspunkt, der Schlachthof, auserkoren, "eine Stätte, an der man spielen und Spaß haben kann".

Autor: Silke Schütt