Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

20. Oktober 2015

Von leichtfüßig bis schleppend

Bunt gemischtes Starterfeld beim 33. Ettenheimer Stadtlauf.

  1. Walter Billharz aus der Altersklasse M 75 traf in Ettenheim auf wesentlich jüngere Konkurrenten. Foto:  Pressebüro Schaller

LAUFEN. Mehr als 100 Teilnehmer wollten es am Sonntagnachmittag beim 33. Ettenheimer Stadtlauf wissen: Sebastian Pieczarek aus Rastatt hat es geschafft. Er lief nach zehn 10 Kilometern in 33:23.08 als Erster über den Zielstrich. Vorjahressieger Sebastian Karl saß ihm ständig auf den Fersen. Der Mittelstreckler des TV Lahr, Sieger in Ettenheim in den vergangenen zwei Jahren, ging mit 33:35.62 als Zweiter ins Ziel. Bei den Frauen siegte Natalie Wangler von den Roadrunners Südbaden mit 38:58.18 – schwer angefeuert vom Teamkollegen Jonas Müller.

Exakt 18 Frauen und 87 Männer, teils hoch ambitionierte Läufer, teils Athleten, die das "Dabei sein ist alles" sich auf die Fahne schrieben, gingen beim Hauptlauf, dem Abschluss des sportlichen Ereignisses der Rohanstadt an den Start. Davor fanden die Läufe der Bambini und Schüler und sowie der Jedermanns-Lauf gestartet.

Carl Anton Weber, der Vorsitzende des veranstaltenden LV Ettenheim moderierte die Wettkämpfe. Mit dem Mikro in der Hand begleitete er die Zuschauer durch die Läufe und stellte immer wieder persönliche Leistungen in den Mittelpunkt. Wie bei Walter Billharz von der Skizunft Lahr aus der Altersklasse M 75, der sich nicht scheute, sich mit 18-Jährigen zu messen. Erst auf der Zielgeraden, wo es für die einen direkt in den Zieleinlauf ging und die anderen nach links in die letzte Runde abbogen, zeigte sich Unterschiede. Die waren auch am Laufstil auszumachen: Schleppenden Schritts in die Endphase oder leichtfüßig mit Blick auf die Uhr und einem Jubel in den Augen ins Ziel.

Werbung


Sehr zufrieden schaute Sebastian Pieczarek drein: "Es ist meine zweitbeste Zeit über zehn Kilometer überhaupt und meine Bestzeit in dieser Saison."

Beste Temperaturen, kein Wind, perfektes Laufwetter

Der Rastatter sagte auch, dass er in Ettenheim mal ohne Uhr laufen wollte, um selbst ein Gefühl für die Zeit zu bekommen und nur nach dem eigenen Körper zu gehen. Natürlich habe er immer seinen Verfolger Sebastian Karl vom TV Lahr im Rücken gespürt. Das sei ein großes Problem für ihn gewesen, da er als Einzelner an der Spitze das Tempo bestimmen musste. "Ich habe gewusst, dass Sebastian Karl sehr gut im Sprint ist, und musste einen Vorsprung von 10 bis 15 Sekunden halten. "Umso mehr freue ich mich über den Sieg", sagte Pieczarek. Das Wetter sei perfekt gewesen. "Kein Wind, beste Temperaturen, das perfekte Laufwetter."

Weitere Ergebnisse unter: http://www.stadtlauf.lv-ettenheim.de

Autor: Bettina Schaller