Anspruchsvoll, aber auch witzig

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 27. Mai 2017

Lörrach

Dritter trinationaler interdisziplinärer Schülerwettbewerb Metaksi des Phaenovum und des Hans-Thoma-Gymnasiums.

LÖRRACH (BZ). Zwölf Schulen der Region beteiligten sich am Mittwoch mit einem Team von jeweils acht Schülerinnen und Schülern am Wettbewerb Metaksi, darunter auch drei Schulen aus der Schweiz. Beim dritten trinationalen, interdisziplinären Schülerwettbewerb des Phaenovum Schülerforschungszentrums und des Hans-Thoma-Gymnasiums wurden 21 Preise unter den 100 Teilnehmern vergeben.

Die Disziplinen
Bei der Disziplin Kunst hatten die Schüler die Aufgabe, ein Bild über das Thema "Mutation" in einer definierten Umgebung zu gestalten. Dabei wurden mit unterschiedlichen Techniken Kunstwerke erschaffen. Im Bereich Konstruktion bekamen jeweils zwei Schüler einer Schule die Aufgabe, mit vorgegebenem Material eine möglichst lange Murmelbahn zu bauen. Ziel war es, die längste Laufzeit der Murmel zu erreichen. Beim Debattieren trugen zwölf Schüler eine These oder eine Gegenthese zur Frage "Soll das (deutsche/schweizerische) Bildungssystem privatisiert werden?" vor. Unter der Leitung von Hubert Bernnat, ehemaliger Schulleiter des Hans-Thoma-Gymnasiums, und Guido Neidinger, Chefredakteur "Die Oberbadische", folgte eine Diskussion. Im Finale wurde das Thema "Sollte ein Gesetz verabschiedet werden, das vorschreibt, dass Betreiber sozialer Netzwerke strafbare Inhalte wie zum Beispiel Beleidigungen oder üble Nachrede löschen müssen? " diskutiert.

Die Quizrunden
Drei Quizwettbewerbe wurden ausgetragen: Logik, Mathematik und Naturwissenschaften. Anspruchsvolle, aber auch witzige Fragen mussten die Jugendlichen möglichst schnell vor Publikum beantworten. Martin Löw vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach und Lukas Engelke vom Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfheim moderierten diese Quizwettbewerbe so spannend, dass auch die Zuschauer begeistert mitrieten. So manche Frage konnte auch mit Hilfe des Publikums gelöst werden.

Im Hintergrund
Die gesamte technische Ausrüstung für dien Wettbewerb wurde durch ehemalige Phaenovum-Schüler realisiert: Die Software, die für die Steuerung und Verwaltung des Wettbewerbs nötig ist, wurde von Marcel Neidinger programmiert, der mit Maximilian Burkert auch eine neue Website gestaltete. Die "Buzzer-Technik" entwickelte Simon Geyer. Die Software-Steuerung übernahmen Tim Königl, Maximilian Burkert und Tom Cinbis. 50 Schülerinnen und Schüler waren in die Vorbereitungen involviert und am Wettbewerbstag als Helfer beteiligt.

Finanziell wurde der Wettbewerb durch Unternehmen der Region unterstützt. Hauptunterstützer waren die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden sowie ihre Sparkassenstiftung, die für den Wettbewerb 5000 Euro € spendeten. Die Universität Basel spendete 1000 Euro.