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08. Februar 2017

Mehr Mobilität

Förderverein übergibt barrierefreien Bus an Lörracher Seniorenzentrum

Ein neuer Bus ermöglicht älteren Menschen mehr Mobilität: Der Förderverein Seniorenzentrum St. Fridolin übergibt das Fahrzeug.

  1. bei der Busübergabe: Heinrich Benner (von links), Patrick Ball, Fahrer Edi Zürcher, Dieter Funk und Marno le Moult Foto: St. Fridolin

LÖRRACH (BZ). Der Förderverein Seniorenzentrum St. Fridolin hat einen lang gehegten Wunsch des Seniorenzentrums erfüllt: Die Vorsitzenden Dieter Funk und Marno le Moult übergaben Heinrich Benner, Aufsichtsratsvorsitzender der Pflegeeinrichtung am Buck, sowie Heimleiter Patrick Ball einen behindertengerechten Bus. Das Fahrzeug mit fünf Rollstuhlplätzen soll hauptsächlich für Ausflüge sowie Fahrten zum Stettener Wochenmarkt oder zum Quartierscafé im Gemeindehaus St. Fridolin eingesetzt werden.

10 000 Euro Spenden gesammelt
Benner und Ball zeigten sich begeistert, dass das Vorhaben so zeitnah verwirklicht wurde. Viele Spender, hauptsächlich aus Stetten, ermöglichten es nach einem Aufruf des Fördervereins im vergangenen Jahr, mit rund 10 000 Euro Spendengeld. Damit konnte der Verein einen Großteil der Anschaffungskosten in Höhe von 17 700 Euro für das sechs Jahre alte Fahrzeug übernehmen.

Zwei Ziele standen bisher beim 2014 gegründeten Förderverein des Seniorenzentrums im Fokus: Das im Oktober 2016 eröffnete Quartiercafés soll älteren Menschen soziale Kontakte ermöglichen. Dass der Treff von Anfang an sehr gut besucht ist, zeigt, dass er einem großen Bedürfnis von Senioren entspricht. Das zweite Ziel des Vereins ist es, den Bewohnern des Pflegeheims zusätzliche soziale, pflegerische, kulturelle und therapeutische Angebote zu ermöglichen.

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Sternstunden
Funk und sein Stellvertreter le Moult sprechen von Sternstunden, die Wohlbefinden und Glück schaffen. Denn ein großes Problem war hierbei bisher der Umstand, dass ältere Menschen, die wegen ihrer physischen oder psychischen Schwächen nicht selbst in der Lage sind, den Wochenmarkt oder das Quartierscafé zu besuchen oder an Ausflügen des Seniorenzentrums teilzunehmen, nicht behindertengerecht transportiert werden konnten. Es fehlte ein Fahrzeug, das auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Dieses Manko ist mit dem Bus beseitigt. Pfarrer Michael Spath segnete das Fahrzeug mit dem Wunsch allzeit guter und unfallfreier Fahrt.

Autor: bz