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14. Oktober 2015

Hebelpark

KOMMENTAR: Optionen bleiben

Von Nikolaus Trenz.

Der Umbau des Hebelparks musste billiger werden. Knapp eine Million Euro war die Neugestaltung der beliebten Innenstadtanlage mit unbestrittenem Aufwertungsbedarf doch nicht allen im Gemeinderat wert. Aber für den halben Preis, das war auch schnell abzusehen, war nicht mehr viel zu bekommen, was am Ende die Überschrift Neugestaltung noch getragen hätte. Die beschlossene Planung lässt erkennen, dass auch mit den eingegangenen Kompromissen vornehmlich in der Pflasterung um die große Grünfläche herum, etwas Gutes herauskommen wird. Zwar wird statt Natursteinpflaster lebloses Betonpflaster verlegt, ein gestalterischer Kompromiss, der sparen hilft, auch bei der Unterhaltung. Sei jetzt drum. Insgesamt gesahen wurde auf nichts Unverzichtbares verzichtet. Liegestühle und Lesesteine mit Hebelzitaten wären fraglos schön. Aber die Option dafür bleibt erhalten. Sie müssen ja nicht aus der Stadtkasse bezahlt werden. Und die Parkplätze an der Straße Am Hebelpark werden später umgebaut, wohl im Zusammenhang mit der Turmstraße. Mit diesen Kompromissen und Streichungen wurde die Neugestaltung des Hebelparks nun möglich. Das ist die Hauptsache.

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Autor: ktz