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09. September 2013

Hotzenwald

Flugtag in Hütten: Völlig losgelöst von der Erde

Vielfältige Darbietungen beim Flugtag in Hütten im Hotzenwald / Erstmals mit Abendprogramm.

  1. Foto: Luftsportgemeinschaft Hotzenwald

Freunde des Flugsportes fiebern dem Ereignis schon entgegen: Am kommenden Wochenende, 14. und 15. September, findet in Hütten der von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald (LGH) ausgerichtete internationale Flugtag statt. Ausweichtermin bei schlechtem Wetter ist der 21. und 22. September.

Pilatus P3, Extra 330LT, Robinson R22, Mustang P51D oder Yak55 heißen die Fluggeräte, die zum Flugtag über dem Gelände der LGH in Hütten am Himmel kreisen. Die P3 Flyers aus der Schweiz werden an beiden Tagen mit ihren fünf Pilatus P3 Warbirds aus den 50er Jahren Kunstflugvorführungen präsentieren. Das Eichhorn Adventures Team werden mit ihren beiden Extra 330 LT den schnellen und modernen Kunstflug demonstrieren. Vater Walter und Sohn Toni Eichhorn, Kapitäne bei der Lufthansa, sind die beiden Piloten dieser kraftvollen Flugzeuge.

Neben britischen Jagdflugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg (Supermarine Spitfire Mark XVI) und einer Formation aus zwei propellerturbinenbetriebenen Schulflugzeugen für Luftwaffen (PC 7) werden auch Flugkörper ohne Motor durch die Lüfte segeln wie die Fallschirmspringer des Breisgauvereins für Fallschirmsport oder die Moswey III, ein Oldtimersegelflugzeug aus den 1930er Jahren.

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Erstmals zum Flugtag gibt es ein Abendprogramm. Bei Dunkelheit wird Günter Walter seinen Heißluftballon zum Glühen bringen. Die Brenner werden rhythmisch gezündet und der Ballon mit transparenter Hülle beginnt zu leuchten. Weiterer Programmpunkt am Abend sind Andrea Fenzau-Lehmann und Lars Lehmann, Leistungssportler im Segelkunstflug (Bild). Mit ihrem Swift S-1 werden sie ein sogenanntes Dämmerungsdisplay mit Pyrotechnik und Lichteffekten fliegen. Die lautlose Vorführung von erstklassigem Segelkunstflug wird dabei um Rauch, Licht und Feuerwerkseffekte bereichert. Profimoderator Dirk Lohmann wird technisch weniger versierten Besuchern mit Erklärungen behilflich sein und auch für Unterhaltung sorgen.

Die Organisatoren wollen aber auch die Zuschauer aktiv am Programm teilhaben lassen zum Beispiel bei verschiedenen Rundflugangeboten, etwa mit der Antonov II, dem größten Doppeldecker der Welt.

Einzige Variable in der Gleichung des Flugtags ist das Wetter. Und weil die LGH dieses nicht beeinflussen kann, will sie gut vorbereitet sein. Flugmeteorologe Dr. Manfred Reiber wird deshalb eine Expertise erarbeiten, nach der die Veranstalter am Donnerstag, 12. September entscheiden, ob der Flugtag durchgeführt wird.

Rundflüge können ab Samstag, 14. September, 9.30 Uhr gebucht werden. Zwischen 12.30 und 16.30 Uhr finden wegen der Flugvorführungen keine Rundflüge statt.


Autor: bz