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11. Juli 2014

Alle Güterzüge passen durch

Kaiser und "Die beste Lösung".

MÜLLHEIM (gb). "Die beste Lösung drängt sich auf, ist vorzugswürdig und wird gebaut, Herr Hermann", erheiterte Gerhard Kaiser gegen Ende des Abends den Saal. Zwei Mal hatte er da "Die Beste Lösung" vorgestellt, die inzwischen das Qualitätssiegel zweier Ingenieurbüros trägt: Ernst Basler und Partner, Zürich sowie Biechele Consult, Freiburg. Somit sei nachgewiesen, dass sie Hand und Fuß habe. Durch die Trennung der Gleise für Güterzüge (in Tieflage), Regiozüge und ICE-Züge (Bestandsstrecke) seien gegenseitige Behinderungen ausgeschlossen. So könnten alle Güterzüge durch den Katzenbergtunnel geleitet werden, insgesamt 16 in der Stunde. Im Gegensatz zur Bahn, die nun selbst einräume, dass auf der von ihr geplanten Trasse Behinderungen entstünden und deshalb 18 Güterzüge am Tag durch Bad Bellingen und die Klotzen-Gemeinden fahren müssten. Ein weiterer Vorteil, so Kaiser, der Bahnhof Müllheim könne als Verkehrsdrehscheibe für die Regio-S-Bahn im Halbstundentakt nach Nord und Süd ausgebaut werden. Die Kosten hielten sich nach einer bestätigten Schätzung durch Biechele Consult im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung von Bund und Bahn von rund 200 Millionen Euro.

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Autor: gb