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11. Juli 2014

Hermanns Unterstützung

EIN WORT DAZU: Vage mit Tendenz

Es war vorhersehbar, dass der Stuttgarter Minister im Vagen bleiben würde. Denn würde er sich zum jetzigen Zeitpunkt weit aus dem Fenster lehnen, würde er politisch leichtfertig handeln. An ihm ist es nun mal nicht, die Bahnpolitik zu bestimmen. Und er würde sich der Gefahr aussetzen, von Bund und Bahn an der Finanzierung beteiligt zu werden. Ohnehin ist nicht ausgeschlossen, dass er sich erneut an Kosten beteiligen muss, um den Durchbruch zu erzielen, wie dies schon im nördlichen Bahnabschnitt geschah. Diese Hintertür hat er sich offen gehalten. Man musste bei Winfried Hermann schon zwischen den Zeilen hören, um eine Tendenz wahrzunehmen. Und danach zeigte er sich der Planidee aus dem Markgräflerland geneigt. Was auch immer daraus erwachsen kann. Vor Monaten noch hatte er sich in der Region gehörig in die Nesseln gesetzt, als er in einer Pressemitteilung seine Meinung äußerte, dass für die Region der Zug längst abgefahren sei. Auch davon ist er nicht vollständig abgerückt. Die Markgräfler scheinen ihm diesen Drahtseilakt nicht übelzunehmen, ihm vielmehr Respekt dafür entgegenzubringen, und ihre Hoffnung weiter zu hegen. Dafür haben sie guten Grund. Der Stopp des Planfeststellungsbeschlusses bis jetzt, "Die beste Lösung" im Projektbeirat, davon hat man bis vor noch nicht allzu langer Zeit nur geträumt. Das bisher Erreichte zeigt, dass mit Einsatz, Energie und Vorstellungskraft viel erreicht werden kann. Aber man muss eben auch die notwendigen Kontakte haben und pflegen. Da sind die Handlungsträger nun eifrig dabei.

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Autor: gb