Erklär's mir: Was sind die Uffizien?

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Fr, 07. September 2018

Kunst

Das italienische Wort heißt auf Deutsch "Büros": Und einst waren hier auch die Ämter der Regierung untergebracht. Aber nicht sehr lange. Dann wurden die Uffizien in Florenz das, was sie heute immer noch sind: ein Museum für Bilder. Ein sehr berühmtes – fast so berühmt wie der Louvre in Paris, in dem man die Mona Lisa anschauen kann. Die Uffizien gibt es schon seit mehr als 450 Jahren. Damals regierte in Florenz die berühmte Familie Medici. Durch den Handel mit Stoffen und als Banker waren die Medici unvorstellbar reich geworden und konnten deshalb sehr viel Geld für die Kunst ausgeben. Sie gehörten zu den ersten Mäzenen der Neuzeit. Das heißt: Sie stellten ihre Kunstsammlung auch anderen Menschen zur Verfügung – in den Uffizien eben. Heute kommen vier Millionen Menschen im Jahr, um zum Beispiel die Venus von Botticelli zu sehen. Zum ersten Mal in ihrer langen Geschichte werden die Uffizien seit drei Jahren von einem Deutschen geleitet.