Was "echte Männer" von den Frauen unterscheidet

Barbara Odrich-Rees

Von Barbara Odrich-Rees

Sa, 03. Juni 2017

Oberried

Konzert des Männergesangvereins und der Ohrwürmer Oberried.

OBERRIED (bor). Der Männergesangverein "Schwarzwald" (MGV) aus Oberried lud zu einem Konzert unter dem Motto: "Echte Männer und was Männer so bewegt..." in den Bürgersaal der Klosterscheune ein. Vorsitzender Gerald Lauby freute sich über einen voll besetzen Saal.

Michael Weh, Dirigent des MGV, hatte ein Programm ausgearbeitet, das auf die Männer zugeschnitten war. Von Klassik über Ohrwürmer bis zur Moderne reichten die Beiträge.

Urs Ernst und Peter Bolanz sinnierten über die Männer und moderierten das Programm mit sehr witzigen und frechen Behauptungen. Die Lacher waren ihnen sicher. MGV und Ohrwürmer wechselten sich ab. Mit "Hallo, hallo" wurden die Zuschauer begrüßt. Das Thema wurde von den Ohrwürmern mit dem Lied "Männer" eröffnet. Mit dem "Wolgaulied" hatte Gerald Lauby ein brillantes Solo. Sehr imposant sangen die Musiker das Lied der Gefangenen aus Nabucco. Mächtig in seiner Wirkung waren auch das Lied der Berge "La Montanara" und "In den Bergen im Licht". Zum Abschluss des ersten Teiles folgten zwei Trinklieder: "Ob ich morgen leben werde" und "Der Studentenprinz".

Nach der Pause fragten Urs Ernst und Peter Bolanz, wie sich Männer und Frauen unterscheiden und welche Vorteile den Mann auszeichnen. Die Ohrwürmer hatten es dann mit der unglücklichen Liebe. Zunächst besangen sie die "Spielerfrauen" mit der entsprechenden Choreographie, was das Publikum zu Begeisterungstürmen hinriss. Auch bei "Anna hat Migräne" und "Hit the road" gab es viel Applaus und Gelächter. Es folgten zwei Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart: der "Chor der Priester" und "Oh Isis", bei dem Gerhard Thomann ein sehr gutes Solo zum Besten gab. Mit "You raise me up" besang der MGV die glückliche Liebe. Die Ohrwürmer ergänzten die glückliche Liebe mit "Mambo" und "How deep is your love".

Das letzte Stück sangen alle Sänger wieder gemeinsam: "Splish, splash". Der Publikum forderte eine Zugabe, die mit "Liebling mein Herz lässt Dich grüßen" gerne gewährt wurde. Barbara Sachs begleitete den Chor sehr einfühlsam. Ein sehr lustiger und gelungener Abend.