Wildtiere und Kultur im Trend

Neues vom Tourismusmarkt

dpa

Von dpa

Sa, 18. März 2017

Reise

Neues vom Tourismusmarkt.

Urlaub in Deutschland boomt, Österreich setzt auf Bewährtes, in der Schweiz können Gäste Wildtiere beobachten, in den Niederlanden gibt es Kultur satt. Neues vom Tourismusmarkt.

Schweiz: Wildtiere beobachten
Steinböcke, Gämsen, Rothirsche: Die Schweiz setzt im Sommer auf Wildtierbeobachtungen. In vielen Regionen wurden entsprechende Ausflüge weiterentwickelt oder neu aufgelegt. Rund 45 Erlebnisse, Ausflüge und Exkursionen sind in der Schweiz aufgelistet. Weitere sollen im Laufe des Jahres hinzukommen. Das Angebot umfasst auch einige kostenlose Aktivitäten, die Teil des Gästeprogramms vor Ort sind (http://mehr.bz/swisswild

Österreich: Tirol und

Salzburg gefragt
Österreich hat 2016 deutlich mehr deutsche Reisende angelockt als im Jahr davor. Knapp 13 Millionen Gästeankünfte wurden gezählt, das ist ein Plus von 845 318 Gästen und somit sieben Prozent im Vergleich zu 2015. Besonders beliebt war Tirol mit 46 Prozent aller Übernachtungen, gefolgt von Salzburg (20,5 Prozent) und Vorarlberg (9,7 Prozent). Nach wie vor beliebt sind Aktiv- und Natururlaub und natürlich das Skifahren.

Niederlande: Themenjahr
2017 feiern die Niederlande das Themenjahr "Von Mondrian bis Dutch Design". Geplant sind zahlreiche Ausstellungen – auch im Gemeentemuseum Den Haag. Zudem wurde vor kurzem das renovierte Mondrian-Haus in Amersfoort wiedereröffnet. Im Norden der Provinz Flevoland gibt es ein rund 6000 Quadratmeter großes Tulpenfeld, das ein Mondrian-Gemälde zeigt (http://mehr.bz/dutch17

Deutschland: Warum
in die Ferne schweifen...
Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, denn es gibt einen neuen Spitzenwert bei den Übernachtungen – das ist zum siebten Mal in Folge Rekord. Rund 447 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen zählte das Statistische Bundesamt für 2016. Das ist ein Plus von drei Prozent gegenüber 2015. Einen Zusammenhang zwischen weltweiten Unsicherheiten und Deutschlandtourismus möchte man beim Deutschen Tourismusverband (DTV) nicht feststellen. Deutschland sei da nicht der Notnagel, so Präsident Reinhard Meyer. Die Deutschen entschieden sich für das Naheliegende. Der Trend der vergangenen Jahre sei vor allem: kurz und spontan.