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22. Dezember 2015

Das Gymnasium hat Grund zu feiern

60 Jahrfeier und 50 Jahre Abitur / Festvorbereitungen für Juli laufen / Mehr Vernetzung ist Ziel.

  1. Darauf sind Hubert Wischnewski (rechts) und Eugen Morath stolz: Die neuen Biologieräume erfüllen alle Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Unterricht, die Chemieräume demnächst ebenfalls. Foto: Ingrid Böhm-Jacob

RHEINFELDEN. Großes steht dem Georg-Büchner-Gymnasium 2016 ins Haus mit zwei runden Jahresdaten: 60 Jahre Gymnasium und 50 Jahre Abitur sorgen am 1. und 2. Juli für Festprogramm. Mit beiden Veranstaltungen verbindet die Schulleitung den Anspruch, das Gymnasium im gesellschaftlichen Bewusstsein weiter zu verankern, Verbindungen aufleben zu lassen und Kontakte in Zukunft intensiver zu pflegen. "Wir wünschen uns eine etwas stärkere Bindung", das kann in eine Art Ältestenkreis der Ehemaligen münden, der seine Erfahrungen in die Schule einbringt, betont Direktor Hubert Wischnewski. Für ihn selbst ist 2016 ebenfalls bedeutsam: Nach zehn Jahren in der Verantwortung für den Schul- und Lernbetrieb verabschiedet er sich mit den Sommerferien in den Ruhestand.

Frank Schührer und Eugen Morath, beide unterrichten Mathe, Chemie und NWT (Naturwissenschaft, Wirtschaft, Technik) und gehören der Schulleitung an, stecken mit Wischnewski mitten in arbeitsintensiven Vorbereitungen zum 60. des GBG. Zeitgemäß soll gefeiert werden. Dazu gehört statt eines Reden steifen Festakts eine andere Form der Darstellung: Die Schulgremien möchten, dass es lebendig zugeht und aus jeder Dekade des Gymnasiums eine Person über die Schulzeit spricht sowie über den beruflichen Werdegang nach dem Abi. "Es sollen viele kommen", ist Wischnewskis Wunsch an das Geburtstagsfest.

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Georg-Büchner-Gymnasium vernetzt sich nach allen Seiten

Die ganze Schulgemeinschaft ist bei den Vorbereitungen eingebunden. Adressen Ehemaliger werden ausfindig gemacht, Catering für den Festakt und des Ehemaligentreffs organisiert und die Bereitschaft zum Engagement bei den Eltern abgefragt. Auch sollen durch Vernetzung möglichst alle Abijahrgänge erreicht werden. Am Programm wird noch gefeilt, die Musikschule als starker Partner und dem gleichen Dach macht mit, das Musical Peter Pan wird gespielt und auch ein Modedefilee als Zeitreise wird es geben.

600 Schüler zählt das Georg-Büchner-Gymnasium aktuell. Auf 50 Jahre gerechnet, haben schon rund 1 000 Schüler ihre Hochschulreife am GBG erlangt. Das erste Abitur wurde 1966 abgelegt. Der Jahrgang war 32 Schüler stark in zwei Klassen. Eine kleine Schar in alle Welt verstreuter Ehemalige wird dies am 2. Juli im Rahmen eines Ehemaligentreffs wieder aufleben lassen. "Wir haben uns sehr gefreut", merkt Wischnewski an, der schon vor einem Jahr angefragt wurde, wie es mit dem Feiern aussieht.

Das GBG befindet sich zu den Weihnachtsfeiern in guter Stimmung mit Blick auf das kommende. Mehrere Millionen hat die Stadt in den vergangenen Jahren in die Modernisierung von Fachräumen investiert, auch ein zeitgemäßer Biologietrakt ist dabei entstanden. Aktuell laufen die Vorbereitungen zum Umbau der Chemieräume und eines Lifts, ein weiteres Millionenprojekt. Die Modernisierungen werden den Besuchern bei den Schulführungen gezeigt. "Wir sind noch ein junges Gymnasium" im Vergleich, meint Wischnewski, aber baulichen Handlungsbedarf gibt es weiterhin.

Autor: Ingrid Böhm-Jacob