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23. Juni 2015 16:05 Uhr

Georg-Büchner-Gymnasium und Musikschule

Die Schulen machen Musik

Im Georg-Büchner-Gymnasium zeigen Schüler die große Bandbreite ihres musikalischen Schaffens und bieten ein Konzerterlebnis unter dem Titel "Unter einem Dach".

  1. Im Chor gibt das Thema Liebe den Ton an. Foto: Ingrid Arndt

  2. Die Bigband spielt flott auf. Foto: Ingrid Arndt

RHEINFELDEN. "Unter einem Dach": Das seien die optimalen Voraussetzungen für die Kinder und Jugendlichen des Georg Büchner Gymnasiums und der Musikschule zum gemeinsamen musizieren, unterstrich Norbert Dietrich, Leiter der Musikschule, bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste anlässlich des traditionellen Jahresabschlusskonzerts. Die direkte Nachbarschaft beider Häuser befördere eine hervorragende Zusammenarbeit, Bildung und Musik gehen Hand in Hand.

Hand in Hand organisierten so die Lehrer beider Einrichtungen auch dieses Konzert. Ralf Geisler mit seinem Saxophonquartett und Martin Fischer mit dem Oboen-Ensemble Swinging Auloi, beide Lehrkräfte an der Musikschule, Wolfgang Haller und seine Chor-AG sowie Mathias Heftrich mit der Big Band arbeiten als Pädagogen am Gymnasium. Mitgebracht hatten sie ein abwechslungsreiches, fetziges Programm, mit dem sie das Publikum zu begeistern wussten. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler präsentierten eine enorme Vielfalt unterschiedlichster Stilrichtungen, komplettiert wurden sie dabei von Ehemaligen und von Hobbymusikern.

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Klassisches war im Gepäck der Saxophonisten. Aus dem Maskenspiel "The fairy Queen" vom englischen Barockkomponisten Henry Purcell spielten sie einen leisen, behutsamen Rundgesang, aus der gleichen Musikepoche von Johann Sebastian Bach zwei zwei wunderschöne, melodische Gavotten, haben danach die traurigen Klänge von Tschaikowsky über "Püppchens Begräbnis".

Mit feinstem Ragtime verzauberte die Formation Swinging Auloi. Keck und fröhlich forderte sie dazu auf, einfach mal "was zu tun", flott und ausgelassen sprang sie mit dem Primus des Rag, Scott Joplin, die "Cascades" hinab, verband gekonnt Romantik mit Folklore.

Die Mädchen und Buben der Chor-AG hatten sich der Jahreszeit entsprechend ganz der Liebe verschrieben. Gefühlvoll konzertant sangen sie das bekannte, wunderschöne Lied "Only you", fragten, wie tief wohl die Liebe ist und waren sich wie Elton John nicht sicher, richtig gewählt zu haben. Herrlich anzuhören die kurzen Soli von Vaardan, Patrick und Tim. Einen Genuss bot der jazzige Vortrag von Luise-Sophie Löprich und der Big Band. Mit kraftvoll klarer Stimme und viel Emphatie interpretierten sie den Song "Don’t know why", der aus der Feder von Jesse Harris stammt und mit dem die bis dahin unbekannte Künstlerin Norah Jones weltweit ihren Durchbruch hatte.

Mit einem gemeinsamen Abba-Stelldichein sangen und spielten sich Chor und Big Band ins Finale. Groß war das Bedauern von Gymnasiallehrer Wolfgang Haller, der die Solosängerin Luise-Sophie Löprich verabschieden musste. Nach bestandenen Abitur wird sie nun neue Wege abseits des Gymnasiums gehen.

Autor: ing