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15. Mai 2015

Die Technik spielt nicht immer mit

Beeinruckendes Schulkonzert am Georg-Büchner-Gymnasium mit Big Band, Chor und Solisten.

  1. Sie swingen ganz schön: Die Schüler-Big-Band des Gymnasiums. Foto: Sarah Nöltner

  2. Luise-Sophie Löprich hat eine tolle Jazz Stimme. Foto: Sarah Nöltner

RHEINFELDEN. Swinging around im Georg-Büchner-Gymnasium – ein Schulkonzert mit Chor, Big Band und tollen Solisten, insgesamt mehr als 50 Schülerinnen und Schülern des Rheinfeldener Georg-Büchner-Gymnasiums, ist unter Leitung von Wolfgang Haller (Chor) und Mathias Heftrich (Big Band) ein swingendes, gute Laune machendes Konzert gelungen. Das zahlreich erschienene Publikum war begeistert.

Die erste Hälfte gestaltete die Chor-AG, unterstützt durch den Musikkurs der Klasse 12. Musiklehrer Wolfgang Haller begrüßte das Publikum "traditionell am heißesten Tag des Jahres". Zu hören waren bekannte Stücke aus Musicals und Pop.

"Top of the World" von den Carpenters machte gute Laune und manche aus dem Publikum stimmten einfach mit ein. Gute Stimmung, locker, beschwingt. Mjellma Rashiti eröffnete als Arielle – mit zum Stück passendem T-Shirt und Frisur - den Reigen der tollen Solisten-Stimmen. Ihr "Part of Your World" aus dem Musical "Arielle, die Meerjungfrau" klang anmutig schön und wurde vom Publikum mit Jubel honoriert. In den Höhen leicht ausgefranst klang "How deep is your love" von den Bee Gees. Elton Johns "Can you feel the love tonight" faszinierte durch ein gelungenes Solo des mutigen Sechstklässlers Vaardan Bedi.

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Bei "Nur ein Tag in der grünen Smaragdstadt" aus dem Musical "Wicked -–Die Hexen von Oz" gab es leider sehr fiese Rückkopplungen, die das Stück ausgerechnet bei dem herzergreifenden Solo "Herz an Herz" von Friederike Nottbrock und Elisabeth Haller zum Stoppen brachten. In der zweiten Hälfte gab es einen Mix aus coolem Big Band Jazz und Pop. Mathias Heftrich dirigierte und Luise-Sophie Löprich beeindruckte als Solistin bei vielen Songs mit ihrer tollen, reifen Stimme. "Don’t know why", das jeder mit der unvergleichlichen Stimme von Nora Jones im Ohr hat, klang rund und stimmig.

Es passte perfekt zur Stimme von Luise-Sophie, ebenso wie die anderen jazzigen Stücke. Schade war, dass es während des Konzertes immer wieder Probleme beim Steuern der Mikrofone gab, sodass einige Teile des Sologesangs klanglich von der Big Band verschluckt wurden. Die abschließenden Abba-Songs wurden von Big Band und Chor gemeinsam gestaltet. Hier entstand zunächst etwas Verwirrung, die einen begannen mit "Mamma Mia", die anderen mit "Money, Money, Money". Haller brach sehr nett ab, gab allen die Chance noch mal im richtigen Stück einzusteigen und erklärte dem Publikum: "Wir haben "Money, Money, Money" gespielt, haben Sie es gemerkt?

Da kann das ja nicht klappen". Neustart - und dann klappte es. Erst "Mamma Mia", dann "Money, Money, Money". Begeisterter Applaus, Jubel für die vielen Musiker des GBG und ihre Lehrer.

Autor: Sarah Nöltner