Ehrennadel des Landes für den Chef der Markhof-Ranch

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 21. November 2017

Rheinfelden

Martin Decker gründete vor 20 Jahren den Förderverein mit / Großes Engagement für Tiere und Besucher.

HERTEN (BZ). Es gibt zahlreiche Menschen, die sich rund um das St. Josefshaus ehrenamtlich engagieren. Einer davon ist Martin Decker, stellvertretender Schulleiter der Theresa-Scherer-Schule. Er wurde für sein ehrenamtliches Engagement auf der Markhof-Ranch mit der Landesehrennadel ausgezeichnet, teilt das Unternehmen mit. Diese Auszeichnung, die Oberbürgermeister Klaus Eberhardt überreichte, erfordert ein ehrenamtliches Engagement von mindestens 15 Jahren. Eine Frist, die Decker schon lange überschritten hat: 1997 war er Gründungsmitglied des Fördervereins Markhof-Ranch; 2011 übernahm er den Vorsitz. In der kleinen Siedlung auf der Gemarkungsgrenze zwischen Herten und Wyhlen unterhält das St. Josefshaus eine Pferderanch mit Stall, Koppel und Reitplatz.

Wie Eberhardt in seiner humorigen Laudatio erzählte, ist Decker der Chef für alle Belange der Markhof-Ranch: Er sei zuständig für das Personal, den Dienstplan, handwerkliche Tätigkeiten und Problemlösungen. Er habe den Umbau des Stalls geleitet, den Neubau der Koppel, verkaufe Pferde und kaufe sie an und habe Ziegen angeschafft. Nicht zuletzt kümmere sich Decker auch um die Gesundheit der Tiere und sei sich auch für Arbeiten wie das Stallausmisten nicht zu schade. Auch Deckers Familie, fuhr Eberhardt fort, sei fest in den Verein involviert, Tochter Finja bereits als Beisitzerin im Vorstand. Für den Oberbürgermeister ein Zeichen, dass sich der 58-jährige Decker keine Sorgen um den Fortbestand des Vereins, der aktuell 120 Mitglieder hat, machen müsse. Darüber hinaus ist Decker im Vorstand der Fratschner-Munk-Stiftung tätig, die speziell das heiltherapeutische Reiten auf der Markhof-Ranch unterstützt. Decker nahm die Ehrennadel mit sichtlicher Freude an, bezog aber umgehend auch seine Familie und die vielen Helfer auf der Ranch mit ein: "Ohne sie ginge es nicht."