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10. April 2013

Englisch mal ganz praktisch

Georg-Büchner-Gymnasium veranstaltet für Siebtklässler eine Englandsprachreise .

  1. Beliebtes Fotomotiv: ein Löwe am Trafalgar Square Foto: privat

RHEINFELDEN (BZ). Zum zweiten Mal hatten die 7. Klassen am Georg-Büchner-Gymnasium Gelegenheit, ihr Englisch in der Praxis anzuwenden. Diesmal reisten zwei Gruppen im Februar und März nach England. Ziel der Reise waren Bournemouth und Christchurch, zwei ineinanderlaufende Städte im südwestenglischen Dorset. 81 Schüler im Alter zwischen 12 und 13 waren mit je einem oder zwei Freunden bei englischen Gasteltern untergebracht.

Es gab viel zu entdecken, neben der englischen Sprache, die in der Familie und vor allem aber an vier Vormittagen im Unterricht mit englischen Muttersprachlern erprobt und vertieft wurde, auch ganz praktische Sachen. Linksverkehr, "englisch" wechselhaftes Wetter und auch teils ungewohnte Speisen sorgten für jede Menge Gesprächsstoff.

Im Unterricht lag der Schwerpunkt auf der Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit. Nachmittags fuhren die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrer Frau Vollmer, Frau Grauer und Frau Kneppe und natürlich die Reiseleiter Jeff und Tom zu Ausflugsfahrten nach Stonehenge, Salisbury, Winchester, Pool, Portland und Weymouth. Dort konnten so geschichtsträchtige Dinge wie die Magna Carta und so sagenumwobene Objekte wie der Runde Tisch von König Arthur bewundert werden. Außerdem wurden Lulworth Cove, ein besonders schönes Stück der südenglischen Küste, und Hengistbury Head auf Wanderungen genauer unter die Lupe genommen.

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Höhepunkt war der Ausflug nach London, bei dem nach der Stadtrundfahrt mit den Bussen die "walking tour" startete. Hier hatte man mit einem Lehrer in Kleingruppen Gelegenheit Sehenswürdigkeiten wie den Buckingham Palace, Piccadilly Circus, die Millenium Bridge und das London Eye aus nächster Nähe zu sehen. Bilder mit den Löwen am Trafalger Square und den Horse Guards, in direkter Nachbarschaft des englischen Premierministers, gehörten zu den beliebtesten Fotoobjekten. Die moderne Rekonstruktion des Shakespeares Globe Theaters an der Themse gab den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl für das London im Jahre 1599.

Nach einem aufregenden Gefühl beim Kennenlernen der Gasteltern am Anfang der zehn Tage fiel der Abschied umso schwerer. Man hatte die englischen Gastgeber und ihre Gastfreundschaft schätzen gelernt. Dank des professionell arbeitenden Busunternehmens kamen alle frühmorgens, etwas übernächtig, aber mit einer Menge Geschichten und vielen Bildern auf der Kamera, sicher wieder zu Hause an. Ein Erlebnis, dass man so schnell nicht vergessen wird und viele bleibende Erinnerungen hinterlassen hat.

Autor: bz