Familiär und international

maj

Von maj

Mi, 27. Juli 2011

Rheinfelden

Am Freitag findet das 23. Nachtmeeting des TV Rheinfelden im Europastadion statt .

RHEINFELDEN (BZ). Die Leichtathletikabteilung des TV Rheinfelden veranstaltet am kommenden Freitag, von 19 Uhr an, zum 23. Mal in Folge im Europastadion sein internationales Nachtmeeting. Weit und breit gibt es keine vergleichbare Veranstaltung, die auf eine so langjährige Tradition zurückblicken kann.

Jedes Jahr gelingt es den Organisatoren, Athleten aus ganz Süddeutschland, der Schweiz und aus dem Elsass an den Oberrhein zu locken. Im Gegensatz zu anderen Meetings, die Stars mit viel Geld anlocken, verfolgt man beim TV Rheinfelden eine andere Strategie: Eine fast familiäre Atmosphäre und eine Mischung von größtenteils jugendlichen Athleten aus dem Bezirk und Sportlern, die schon national und international erfolgreich waren, zeichnet das Nachtmeeting seit Jahren aus.

Diesmal verspricht wieder der Speerwurf der Männer ein Höhepunkt zu werden. Zwei Werfer mit einer persönlichen Bestleistung von weit mehr als 70 Meter aus der Schweiz, Stefan Müller aus Winterthur und Nicola Müller aus Riehen, haben gemeldet. Müller bringt drei Trainingskollegen mit, so dass dieser Wettkampf als Generalprobe für die Schweizer Meisterschaft eine Woche später gilt.

Der Hochsprung der Männer verspricht ebenfalls einiges. Lokalmatador Sven Tarnowski, mit einer persönlichen Bestleistung von 2,18 Meter, hofft, seine muskulären Probleme in den Griff zu bekommen und dem Publikum mit einigen Trainingskollegen eine kleine Hochsprungshow bieten zu können. Tarnowski wird beim Nachtmeeting der Erwin-Kern-Gedächtnispreis verliehen, die höchste Auszeichnung, die der Bezirk Oberrhein einem Athleten verleihen kann. Er erhält die Auszeichnung, weil er sich über mehrere Jahre in der deutschen Spitze hält, unter anderem mit zwei Deutschen Meistertiteln bei der Jugend A und B sowie einem dritten Platz bei der Deutschen Hallenmeisterschaft in diesem Jahr bei den Männern.

Auch das zeichnet das Meeting aus: Nirgendwo hat das Publikum die Chance, so nahe an den Wettkampfstätten zu sein, wie hier. All das können die Zuschauer in Rheinfelden am Freitagabend miterleben, ohne auch nur einen Cent Eintrittsgeld zu bezahlen.