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13. Juli 2011
"Flexibler und gerechter gestaltet"
BZ-INTERVIEW mit Jugendreferent Simon Hohler zum Kinderferienprogramm / Melden sich zu viele an, entscheidet das Los.
RHEINFELDEN. Wie jedes Jahr soll das Kinderferienprogramm in den Schulferien viele Kinder beschäftigen und Eltern entlasten. BZ-Mitarbeiter Jannik Schall sprach mit dem städtischen Jugendreferenten Simon Hohler über Anmeldung, Angebot und Abenteuer.
BZ: Es gibt einige Neuerungen bei der Anmeldung. Welcher Gedanke steckt dahinter und welche Neuerungen sind dies?Simon Hohler: Wir wollten die Anmeldung flexibler und gerechter gestalten. Anders als in den Vorjahren haben die Eltern in diesem Jahr die Möglichkeit, neben der persönlichen Anmeldung im Rathaus ihre Kinder bequem von zu Hause aus über das Internet anzumelden. Auf der städtischen Homepage steht dafür ein Online-Anmeldeformular zur Verfügung. Weitere Wege sind das Fax oder der Posteinwurf.
BZ: Der Anmeldeprozess dürfte dadurch schneller ablaufen. Wie erfolgt dann die Platzvergabe?
Hohler: Hier haben wir ebenfalls etwas geändert. In der Vergangenheit konnte es vorkommen, dass schon nach wenigen Tagen einige Angebote voll waren. Wer später kam, konnte dort nicht mehr berücksichtigt werden. Jetzt registrieren wir zunächst alle Anmeldungen. Gibt es bei einem Angebot mehr Anmeldungen als Plätze, entscheidet hier das Losverfahren am 18. Juli. Im Einzelfall können wir eventuell auch einen weiteren Veranstaltungstermin einrichten. Anschließend bekommen die Eltern eine Anmeldebestätigung inklusive Rechnung zugesandt. Wir haben, ebenfalls ab dem 18. Juli, ein Bezahlbüro bei uns im Amt eingerichtet, das von zwei Praktikanten betrieben wird. Das sollte reibungslos laufen.
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BZ: Das Kinderferienprogramm umfasst insgesamt 70 Angebote. Gibt es auch Neuerungen?
Hohler: Ja, neu sind beispielsweise einige Ausflüge in die Region, wie eine Kanutour auf dem Altrhein bei Neuenburg, ein Ausflug in das Kandertal oder auch ein Erlebnisausflug nach Hasel, wo eine Führung durch den normalerweise nichtöffentlichen Teil der Hasler Höhle mit anschließender Zeltübernachtung auf dem Programm steht. Wir wollen also auch die Region mit einbeziehen und mit Erlebnispädagogik Schwerpunkte setzen. Außerdem konnten wir mit Tempus Fugit und dem Quartierszentrum Campinello zwei neue Partner hinzugewinnen.
BZ: Wer sind die Anbieter der übrigen Programmpunkte?
Hohler: Insgesamt wirken 25 verschiedene Anbieter beim Ferienprogramm mit. Die meisten Programmpunkte werden auch dieses Jahr wieder von der Volkshochschule durchgeführt. Ganz besonders freut mich auch das Engagement der Vereine – etwa des TuS Adelhausen, der Frauengemeinschaft Karsau und des TuS Herten.
BZ: Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Verlässliche Betreuung"?
Hohler: Das sind mehrtägige oder gar mehrwöchige Betreuungsangebote, die vom Familienzentrum und der Kaltenbachstiftung angeboten werden. Die Kinder werden dort über einen längeren Zeitraum betreut.
BZ: Das Kinderferienprogramm richtet sich schwerpunktmäßig an Kinder im Alter bis 12 Jahren. Gibt es auch Programme für Ältere?
Hohler: Ja, für alle Teenager ab 12 Jahren gibt es in diesem Jahr ein Jugendferienprogramm mit spannenden Aktionen wie dem Bogenschießen, Teamspielen und dem mobilen Waldseilgarten, der im Herbert-King-Park aufgebaut wird. Das Jugendferienprogramm wurde auch schon an Schulen verteilt und ist, wie auch das Kinderferienprogramm, auf der städtischen Homepage unter http://www.rheinfelden.de zu finden.
Autor: jks
