GEMA-Pflicht nicht immer

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Von mar

Mo, 20. März 2017

Rheinfelden

Peter Häßler hält dagegen.

DEGERFELDEN (mar). Am Rande der Hauptversammlung des Musikvereins Degerfelden, an der auch der Präsident des Alemannischen Musikverbandes Peter Häßler teilnahm, selbst Blasmusiker im Musikverein Degerfelden, waren auch die GEMA-Gebühren bei Hauptversammlungen von Musikvereinen (wir berichteten) Thema. Häßler geht auf Distanz zu den Äußerungen von Heinz Benz, Dirigent vom Musikverein Grenzach, der extra einen eigenen Marsch komponierte, um der Gema bei Hauptversammlungen zu entgehen. Auf Nachfrage erklärte er, dass bei Hauptversammlungen von Musikvereinen, an denen Literatur von fremden Komponisten gespielt würde, keine GEMA-Gebühren anfallen würden, wenn die Meldungen an die Gema rechtzeitig und richtig erfolgen würden. Wenn nötig, könnten die Meldungen sogar noch zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn erfolgen. Geregelt sei all dies in einem Rahmenvertrag, den der Bund Deutscher Blasmusikverbände mit der Gema abgeschlossen habe. Nicht GEMA-pflichtig seien auch Ständchen für Mitglieder und Musik bei Beerdigungen von Mitgliedern.