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02. April 2014 18:09 Uhr

Rheinfelden

Gymnasium und Schillerschule erwarten drei Züge

Die Anmeldungen von Fünftklässlern deuten nicht auf eine Änderung der Klassenzahl im nächsten Schuljahr hin.

Keine Veränderungen sind im nächsten Schuljahr in den fünften Klassen des Georg-Büchner-Gymnasiums und der Schiller-Werkrealschule zu erwarten. Beide Schulen gehen nach dem derzeitigen Stand der Anmeldungen, der noch nicht vom Regierungspräsidium (RP) bestätigt ist, mit der gleichen Zahl von fünften Klassen ins Schuljahr 2014/15. Dies teilten Oberstudiendirektor Hubert Wischnewski und Rektor Karlfrieder Schmidt auf Anfrage am Mittwoch mit.

Dem Gymnasium liegen genauso viel Anmeldungen vor wie vor einem Jahr: 86. "Wir bleiben dreizügig wie in den vergangenen Jahren", ist Hubert Wischnewski vorbehaltlich der Bestätigung des RP überzeugt. Wie viele Rheinfelder Schüler sich für den G-9-Zug in Schopfheim angemeldet haben, wisse er nicht. Jedenfalls ist aus seiner Sicht nicht zu erwarten, dass das RP Schüler aus Herten nicht in Rheinfelden zulässt, sondern sie nach Grenzach-Wyhlen schickt. Dieser Ausgleich war vor einigen Jahren einmal notwendig, um die Fünftklässler aus finanziellen Gründen gleichmäßig zu verteilen. Dafür zeigt Wischnewski ebenso Verständnis ("Da geht es um die Lehrerversorgung und um viel Geld") wie für die Eltern, die wissen möchten, auf welche weiterführende Schule ihre Kinder wechseln werden.

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Auch Karlfrieder Schmidt rechnet mit drei fünften Klassen. "Wir werden etwa die selbe Zahl an Fünftklässlern haben." Er erwarte aber noch weitere Anmeldungen. Für die Zweigstelle Herten liegen 16 vor und für Rheinfelden ungefähr 40. Schmidt stellt aber auch fest, dass die Anmeldungen der Kinder aus der Sammelunterkunft für Asylbewerber die Schillerschule davor bewahren, dass womöglich ein Zug gefährdet wäre.

Wie viele Anmeldungen in der Gertrud-Luckner-Realschule vorliegen, war nicht zu erfahren.

Autor: Peter Gerigk