Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

17. Februar 2009

Heimisch in der Fremde

Mit "Kebab Connection" beginnt eine kleine Filmreihe

RHEINFELDEN (bz). Am Donnerstag 19. Februar, findet der erste von drei unterhaltsamen Filmabenden zum Thema "Migration und Integration" statt. Zum Auftakt zur Filmreihe "Fremde Heimat" wird der Streifen "Kebab Connection" gezeigt, zwei weitere Filme, die sich mit der Thematik befassen, werden folgen.

Die Filmvorführung am kommenden Donnerstag beginnt um 19.30 Uhr im Café 4you in der Christuskirche Rheinfelden (Seiteneingang Turm). Der Auftaktfilm "Kebab Connection" (Drehbuch: Fatih Akin; D 2005; 91 Minuten; FSK 12) ist eine interkulturelle deutsche Komödie. Erzählt wird darin die Geschichte des 21-jährigen türkisch-stämmigen Ibrahim. Sein Leben gerät völlig durcheinander und muss neu geplant werden. Es ist ein Film mit überraschend witzigen und grotesken Dialogen, gedreht an Originalschauplätzen im multikulturellen Hamburger Schanzenviertel. Der Film wurde für den "Grimme Online Award" nominiert.
"Es sind Filme mit Tiefgang – und zugleich unterhaltsam", meint Pfarrer Jörg Hinderer von der Evangelischen Erwachsenenbildung über die Reihe. "Sie kommen nicht mit der Moralkeule, haben keine einfachen Botschaften, sondern erzählen von der Schwierigkeit, in der Fremde heimisch zu werden." Bei der Auswahl der Filme habe man die Vielfalt des Fremdseins darstellen wollen. Besonders freut sich Hinderer über das breite Bündnis, das neben der Evangelischen Erwachsenenbildung hinter der Reihe steht: Christusgemeinde Rheinfelden, Freundeskreis Asyl Rheinfelden, Kommunität Beuggen, Christlich-Islamischer Verein Hochrhein, Runder Tisch "Mitgemischt" und Weltladen "Vamos caminando".

Werbung


Am 12. März folgt der Film "Takva – Gottesfurcht" und am 30. April "Europäische Visionen", jeweils freier Eintritt.

Autor: bz