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14. Juni 2009 13:12 Uhr
Erfolglose Suche
Rheinfelden: Angler ertrinkt im Rhein
Ein Mann aus Herten ist beim Nachtangeln in den Rhein gestürzt. Trotz intensiver Suche der Rettungskräfte konnte er bislang nicht gefunden werden. Die Polizei geht davon aus, dass er ertrunken ist.
Bei einem Sturz in den Rhein am Rheinufer in Höhe der Kleingartenanlage der "Wühlmäuse" in Rheinfelden-Herten verunglückte in der Nacht auf Samstag ein Angler aus Herten.
Der 69-jährige Mann war gemeinsam mit einem Kollegen um Mitternacht beim Angeln unterhalb einer Steilböschung und wollte das nächtliche Angelvergnügen gerade beenden, als er in den Rhein stürzte. Rettungsversuche des Begleiters aber auch von Einheiten der DLRG-Ortsgruppe Rheinfelden, der Polizei und der schweizerischen Rettungswacht blieben jedoch bisher erfolglos und so wird vermutet, dass der passionierte Angler im Rhein ertrunken ist.
Der nächtlichen Suche schloss sich am Samstag auch die Wasserschutzpolizei Breisach an, die mit ihrem Einsatzboot vom Vereinsgelände der I.G.Negerdörfle in Wyhlen aus das gesamte deutsche Rheinufer und das gesamte Gebiet des Rheins bis zur Staustufe am Kraftwerk Wyhlen-Augst absuchten. Nach Auskunft von Kommissar Hans-Peter Freyer und Polizeihauptmeister Robert Kunz besteht die Vermutung, dass der Vermisste vor seinem Sturz in den Rhein einen Herzanfall oder eine andere gesundheitliche Beeinträchtigung erfahren haben könnte. Die beiden Wasserschutzpolizisten entnehmen dies aus der Angabe von Zeugen, die aussagten, dass der Angler bereits kurz nach dem Sturz nicht mehr ansprechbar war. Die steile Uferböschung und das abfallende Gelände hätten es jedoch nicht zugelassen, den Verunglückten noch rechtzeitig aus der Rheinströmung zu retten. Bereits am frühen Morgen nach dem Unglück hatte die verzweifelte Tochter des Vermissten selbst das gesamte deutsche Rheinufer zwischen dem Kleingartengelände der Hertener Wühlmäuse nach ihrem verunglückten Vater abgesucht und auch die dort ansässigen Bootssportvereine gebeten, dabei zu helfen.
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Autor: mar
