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17. Mai 2014

Zwei Konzerte in einem im Georg-Büchner-Gymnasium

Nach dem Schulkonzert der Big-Band der Schule bot die Musical AG einen Vorgeschmack auf das kommende Projekt "Fame".

  1. Die Big-Band des GBG unter der Leitung von Mathias Heftrich wusste zu überzeugen. Foto: Claudia Gempp

RHEINFELDEN. Rockig-poppiger Big-Band-Sound und anregendes Musicalfeeling gaben am Donnerstagabend dem Lichthof des Georg-Büchner-Gymnasiums einen Hauch Konzerthausatmosphäre. Auf dem Programm stand das Schulkonzert der Big-Band des GBG unter der Leitung von Mathias Heftrich. Im zweiten Teil des Abends bot die Muiscal-AG unter der Leitung von Regina Wessely und Wolfgang Haller einen Vorgeschmack auf das neue Musicalprojekt "Fame", das im Juli im Sankt Josefshaus Herten vollständig zur Aufführung kommt.

Für beide Teile vereinten sich rund 100 Mitwirkende aus den Schauspiel-, Musik und Tanzklassen, Lehrer, Chor und Band. Dabei beweisen die jungen Akteure mit großem Elan ihr musikalisches Können und schauspielerisches Talent. Im ersten Teil beeindruckte die Big-Band mit einem hohen Maß an Musizierfreude, so dass der berühmte Funke schon beim Auftakt mit Henry Mancinis fetzigem Klassiker "Peter Gunn Theme" auf das Publikum übersprang: Über 200 Freunde, Verwandte, Lehrer und Mitschüler spendeten immer wieder wohlverdienten und aufmunternden Applaus.

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Seit Oktober hat sich die neu formierte Band aus Schülerinnen und Schülern der Klassen sechs bis elf mit altbewährten aber auch neuen Gesichtern mit großem Fleiß auf dieses Konzert vorbereitet. Dazu gehörte auch ein mehrtägiger Workshop auf dem Rührberg, "was allen viel Freude bereitet und noch mehr zusammengeschweißt hat", sagte Mathias Heftrich. Sein sympathischer Hinweis "Sie spielen mit Herz" konnte jeder im Saal nur bestätigen.

Bei unvergessenen Melodien großer Namen wie unter anderem YMCA, Skyfall (Adele), Smoke on the water (Deep Purple) oder dem schönen Titel "Son of a Preacher Man (Janis Joplin) zeigten die jungen Musiker scheinbar ohne Lampenfieber, wie sicher sie ihre Instrumenten beherrschen und überzeugten in einem homogenen Zusammenspiel. Temporeich im Ausdruck und einem sich dynamisch steigernden Spiel begeisterte die Band auch beim Song "Valerie" (Amy Winehouse) oder "Crazy in Love" von Byonce Knowle. Nicht zuletzt waren es die beiden Solosängerinnen Leandra Gecay und Luise-Sophie Löprich, die dem Konzert mit ihren hervorragenden, ebenso kraftvollen wie bewegenden Stimmen einen faszinierenden Zauber verliehen. Für den jubelnden Schlussapplaus bedankte sich die Big-Band mit einer Zugabe.

Ebenso nachhaltig beeindruckte die Muscial-AG nach einer Umbauphase. Im Mittelpunkt des Musicals "Fame", so erklärte Leiterin Regina Wessely, steht die berühmte "High School of Performing Arts in New York". Vier Dinge würden dort das Leben der Schüler bestimmen: Arbeit, Liebe, Streit und dem Streben nach Ruhm. Dies setzten die Akteure, unterstützt von Musical-Band und Chor stimmlich hervorragend und mit viel Empathie in vier Abschnitten um. Sichtlich begeistert von dieser Kostprobe stieg Schuldirektor Hubert Wischnewski danach auf die Bühne, um zu betonen, er habe immer gewusst, "dass wir tolle Schüler haben, die das hinkriegen". Dass es aber so schön werde, hätte er nicht gedacht. "Ihr seid eine tolle Gemeinschaft und es hat Spaß gemacht euch zuzuschauen", lobte der Schuldirektor.

Autor: Claudia Gempp