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08. Juli 2013

Riegel wird zum Dorf der Künstler

Eröffnung der 5. Riegeler Kunsttage vor einer beachtlichen Zahl an Kunstfreunden / 16 Künstler präsentieren ihre Werke.

  1. Groß war das Interesse bei der Eröffnung der Riegeler Kunsttage mit 16 ausstellenden Künstlern. Norman Hothum und Riegels Bürgermeister Markus Jablonski (von rechts) begrüßten am Freitag die Kunstliebhaber. Foto: Christiane Franz

RIEGEL. Am Freitagabend wurden mit einer Vernissage im Bürgerhaus die Riegeler Kunsttage eröffnet. Der Kalligraph Norman Hothum und Bürgermeister Markus Jablonski begrüßte im Namen aller ausstellenden Künstler die Gäste.

Jablonski zeigte sich in seinen Grußworten beeindruckt von der Tatsache, dass die knapp 4000 Einwohner zählende Gemeinde nun eine Künstlerkolonie von 22 Künstlern aufweise. Mit den Kunsttagen würde Riegel für ein Wochenende zur "Kunsthauptstadt am Kaiserstuhl", scherzte der Rathauschef.

Dicht gedrängt standen die Besucher bei der Eröffnung im Bürgerhaus, in dem die Ausstellung der Malerin Senta Ernst sowie der Fotografen Katharina Hirt und Hans-Peter Ziesmer zu sehen war.

Insgesamt 16 der 22 Kunstschaffenden haben sich zusammengetan, um ihre Werke zu präsentieren. Orte der Ausstellungen waren neben dem Bürgerhaus weitere fünf Ateliers der Künstler. Die Arbeiten der Fotografie, Malerei, Grafik und Keramik zeugten von der schöpferischen Bandbreite im Ausdruck und in der Individualität. "Riegel entwickelt sich zu einem richtigen Künstlerdorf", stellte der anwesenden Jürgen A. Messmer von der benachbarten Kunsthalle Messmer anerkennend fest.

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An die Vernissage schloss sich ein gemeinsamer Rundgang durch die Veranstaltungsorte der Kunsttage an. Die Idee zu diesem Rundgang entstand, um den Künstlern selbst Gelegenheit zu geben, zu sehen, was der andere macht – was während der Kunsttage nicht möglich ist, da jeder bei seinen Werken bleibt. Und so machte sich am Freitagabend eine beeindruckende Menge an Kunstinteressierten zu dem beschaulichen Gang von Atelier zu Atelier auf und lauschte den Einführungen von Norman Hothum, der es übernommen hatte, seine Kollegen mit einleitenden Worten vorzustellen.

Neu dabei war unter anderem die Sängerin Andrea Lang, die vor der evangelischen Kirche auf ihre Auftritte am Samstag und Sonntag mit einem Ständchen einstimmte. (Die BZ berichtet noch.)

Autor: Christiane Franz