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24. Februar 2009 10:06 Uhr
Dr. Pops DSDS-Sprechstunde (II)
Deutschland sucht den Superstar: Es geht um die Worscht
RTL und Chefjuror Dieter Bohlen suchen wieder Deutschlands nächsten Superstar. Dr. Pop seziert die Castingshow bis zum bitteren Ende für Badische-Zeitung.de. Heute: die Diagnose zum Ende des Recalls.
Der Befund: Ach, Dieter. Keiner bringt die Dinge so auf den Punkt wie Du. Die 15 finalen Kandidaten von "Deutschland sucht den Superstar" sind gerade gekürt. Da prägt der Pop-Titan einen Spruch für die Ewigkeit, Amen: "Das Leben ist hart. Ich schwöre euch. Diese Show ist härter."
Für den Kandidaten Benjamin Kieckhäben gilt das auf jeden Fall. "Der Benni" teilt mit Bohlen die Vorliebe für orange-braunen Teint, ist aber sonst aus wesentlich weicherem Holz geschnitzt. Bereits der Recall schlägt ihm auf den Magen. "Isch hab misch übbbagebbbe müssse, so nervööös war isch", erklärt "Der Benni" in seinem rheinhessischen Sing-Sang den Millionen an den Fernsehschirmen zu Hause.
POPSTAR ODER GOSSE
"Der Benni" steht auch wirklich unter Druck. Popstar oder Gosse. Dazwischen gibt es nichts. Der 18-Jährige hat alles "uff ei Kard gsedzd" und für die Castingshow seine Ausbildung abgebrochen. Statt Friseur ist er bei DSDS nun der schräge Vogel vom Dienst. Narrenfrei kommentiert er seinen Einzug in die Top 15: "Leck misch am Buggl". Danach schwemmen die Tränen den Lidstrich davon.
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DOMINIK BÜCHELE ALS FRAUENVERSTEHER
Die kanarische Küche hat Vanessa noch aus einem weiteren Grund beeindruckt: "Die haben da eine 'Worscht' drüben, die schmeckt wie Stier." Diese kulinarische Erfahrung prägt. Vanessas Marschrichtung für die kommenden Folgen ist klar: "Jetzt geht's um die 'Worscht'." Das wäre doch auch mal ein schöner Titel für eine der Mottoshows.
Das Büchele-Bulletin: Dominik Büchele aus Kappel-Grafenhausen hat den Recall in bekannter Jekyll & Hyde-Manier überstanden und verwandelte sich ein weiteres Mal in den britischen Frauenversteher James Blunt. Sein Kniefall lies das Rouge auf den Apfelbäckchen der Punktrichterin Nina Eichinger schmelzen. Büchele muss aber bald mal zeigen, dass er auch noch was anderes drauf hat. Sonst droht ein stationärer Aufenthalt wegen Schizophrenie.
Exitus: Selbst ein menschelndes Format wie DSDS hat irgendwann genügend Schicksalsgeschlagene im Angebot. Michelle Bowers und ihr Rheuma dürfen bleiben. Kim Debrowski muss trotz kranker Mutter gehen. Schade um die tränenreichen Homestories. Bei den Männern kann es nur einen Dicken geben. Da Holger Göpfert bereits als der deutsche Paul Potts gesetzt ist, ist für Kevin Rebstocks "körperliche Gegebenheiten", wie sich Juror Volker Neumüller ausdrückte, kein Platz mehr.
Sprechstunde: Sie haben noch Fragen an Dr. Pop? Dann schicken Sie eine E-Mail an community@badische-zeitung.de
Die erste Sprechstunde: Das Kuriositätenkabinett
Fotoalbum: Deutschland, deine Castingstars
Autor: Dr. Pop


