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22. November 2014

Neuerung

Transportband soll Gäste vom Parkplatz in den Europa-Park bringen

Roland Mack kündigt neues "Fahrgeschäft" für die Jubiläumssaison 2015 an / Arthur-Konzept erfolgreich auf Messe in Orlando.

  1. Müde vom Flug aber zufrieden: Roland Mack Foto: Christian Kramberg

RUST (fi). Die Geschäfte brummen. Den Eindruck erweckt Roland Mack nicht erst seit heute, aber am Donnerstagabend beim Pressegespräch kurz vor der Eröffnung der 14. Wintersaison im Europa-Park im besonderen. Der Park-Chef war erst wenige Stunden zuvor vor der weltgrößten Messe für Fahrgeschäftebauer und Park-Betreiber in Orlando/Florida zurückgekehrt – mit stolzer Brust.

Mack-Rides, spezialisiert auf Achterbahnbau und die Wiege des Familienunternehmens in Waldkirch, war in Orlando für den schönsten Messestand ausgezeichnet worden und hatte viel Beifall für einen Trendsetter bekommen: der Kombination von Achterbahn und Themenbereich mit Arthur und Minimoys. Die Integration von Blockbuster-Filmen und Parkattraktionen sei auf großes Interesse gestoßen, erklärte Mack. In einem Freizeitpark in den USA werde das Konzept, für den Europa-Park unter Federführung von Michael Mack umgesetzt, mit einer Harry-Potter-Version bereits kopiert. Die Investition in "Arthur" und die Kooperation mit dem französischen Starregisseur Luc Besson sei auch aus anderen Gründen für den Europa-Park voll aufgegangen. Der Anteil der französischen Gäste in den Hotels liege inzwischen bei 25 Prozent. Tendenz steigend, da die Arthur-Achterbahn als Ganzjahresattraktion angelegt sei, also auch in der Wintersaison in Betrieb sein wird.

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Und wie geht’s in Rust weiter, schließlich wird im nächsten Jahr 40 Jahre Europa-Park gefeiert? Ein spektakuläres neues Fahrgeschäft steht offenbar nicht auf der Agenda der Unternehmerfamilie. "Das planen wir für 2016. Für große Anlagen brauchen auch wir eine gewisse Vorlaufzeit", erklärte Mack. Ein neues Fortbewegungsmittel für die Besucher werde es zur Sommersaison 2015 dennoch geben. Die Parkbesucher sollen schon am Parkplatz "abgeholt" werden und auf einem Transportband zum Haupteingang gelangen können. Eine neue 4-D-Filmproduktion und eine neue Choreografie der täglichen Parade hat Roland Mack auch schon ebenfalls angekündigt.

Ein Plädoyer hielt der Park-Chef einmal mehr für den Wasserpark. Mack: "Wasserpark nebst Hotel sind Projekte zur Standortsicherung. Sie sind Voraussetzung, um Gäste von weiter her nach Rust zu bringen und zugleich deren Aufenthaltsdauer in Rust zu verlängern. Das ist auch wichtig für die ganze Region."

Autor: fi