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22. Januar 2010 20:24 Uhr

Fussball-Bundesliga

Der VfB Stuttgart siegt beim SC Freiburg mit 1:0

Der SC Freiburg hat auch das zweite Spiel in der Rückrunde der Fußball-Bundesliga verloren. Im baden-württembergischen Derby unterlagen die Breisgauer gestern Abend dem VfB Stuttgart mit 0:1. Eine Leistungssteigerung in Halbzeit zwei nutzte nichts.

  1. Papiss Demba Cisse und Stuttgarts Georg Niedermeier im Zweikampf Foto: ddp

So richtig einig waren sich die beiden Trainer vor der Partie nicht – wie das eben so ist in einem Derby zwischen Badenern und Schwaben. Während der schwäbische Badener Robin Dutt den VfB bereits auf dem Weg in höhere Tabellensphären verabschiedete, wollte der Schweizer Schwabe Christian Gross davon nichts wissen. "Es geht für uns nur um den Klassenerhalt", behauptete der Stuttgarter Coach und ordnete das Duell mit dem Sportclub unmissverständlich ein: "Abstiegskampf pur."

Um in selbigem besser bestehen zu können als zuletzt beim 0:2 in Hamburg, hatte Robin Dutt sein Team quasi runderneuert. Debütant Daniel Williams verteidigte für Cha hinten rechts, Johannes Flum spielte an der Seite von Ivica Banovic im defensiven Mittelfeld, Ömer Toprak in der Innenverteidigung. Felix Bastians rückte vor auf die linke Offensiv-Seite, Cedrick Makiadi und Neuzugang Papiss Cissé bildeten den Angriff. Personelle Veränderungen, durch die der Sportclub physisch präsenter wirkte als zuletzt.

OFFENSIVE ZUSPIELE MISSLINGEN

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Spielerisch aber taten sich die Gastgeber schwer. Die Räume, die sich in Liga eins bieten, sind eng. Die Zeit für den nächsten Pass ist kurz. Da sind Aktionsschnelligkeit, Präzision und vor allem Konzentration gefragt. Ein Gesamtpaket, das die Freiburger zunächst nicht schnüren konnten. Zu häufig misslangen die offensiven Zuspiele, wenn, dann kamen sie zu spät und mündeten in Abseitsstellungen.

Bastians’ Versuch, den Ball von der Strafraumgrenze aus ins Tor zu zirkeln, war die einzige echte Chance des SC in Halbzeit eins. Er verfehlte das Ziel knapp.
Schneller, zielstrebiger und effektiver trug der VfB seine Angriffe vor. Hilbert per Kopf (13.) sowie zweimal Pogrebnyak (15./28.) hätten die Gäste bereits in Führung bringen können.

Das 1:0 für den VfB Stuttgart fiel aber erst in der 41. Minute. Es war einmal mehr eine ganze Fehlerkette in der Defensive, die Maricas Treffer ermöglichte. Williams verlor bei einem Einwurf der Stuttgarter Hleb aus den Augen, Pogrebnyak und der Torschütze hatten danach ausreichend Platz und Zeit, um zu vollenden. Das Abwehrverhalten der Gastgeber war in dieser Szene schlicht ungenügend.

"Wir tun uns einfach schwer, mit einem Rückstand vernünftig umzugehen", hatte Heiko Butscher kürzlich gesagt. Nicht ohne Grund, wie sich schnell zeigen sollte. Sehr schnell sogar. Gerade mal zwei Minuten nach Wiederanpfiff musste Ömer Toprak nach Hilberts Schuss bereits auf der Linie klären. Der junge Innenverteidiger hielt seine Elf im Spiel.

KEIN TOR – ABSEITS

Es war eine Art kleines Aufbruchsignal. Die Freiburger arbeiteten in der Folge deutlich ambitionierter am Ausgleich. Dass diesen dann Butscher selbst verhinderte, war äußerst unglücklich. Jackson Mendy hatte gut geflankt, Papiss Cissé seinen Gegenspieler glücklich ausgetanzt und abgezogen – doch Butscher, der im Abseits stand, berührte den Ball, bevor dieser die Torlinie überquerte. Kein Tor, sondern Abseits.

Immerhin gelang es dem SC nun, Druck auszuüben. Nun funktionierte im Spiel nach vorne Vieles, was zuvor misslungen war. Und es gab eine weitere Gelegenheit zum 1:1. Nach Bastians Kopfball stand Niedermeier aber genau richtig und rettete auf der Linie (76.).

"Ihr seid besser, als der VfB", skandierten jetzt die SC-Fans auf der Tribüne. Und nun hatten sie sogar Recht. Allerdings erzielten die Gastgeber mit ihrer leichten Überlegenheit keine zählbare Wirkung mehr. Am Ende stand erneut eine Niederlage. Wobei das Spiel denn auch aus Freiburger Sicht mehr geboten hatte, als Abstiegskampf pur. Nicht mehr als ein schwacher Trost.

Freiburg: Pouplin, Williams (87. Reisinger), Toprak, Butscher, Mendy, Banovic (68. Cha), Flum (82. Jäger), Caligiuri, Bastians, Cissé, Makiadi. Stuttgart: Ulreich, Celozzi, Tasci, Niedermeier, Molinaro, Träsch (85. Kuzmanovic), Khedira, Hilbert (59. Gebhart), Hleb (72. Hitzlsperger), Marica, Pogrebnjak. Schiedsrichter: Brych (München). Tor: 0:1 Marica (41.). Zuschauer: 23 900. Gelbe Karten: Makiadi (3), Toprak, Caligiuri (3) / Tasci (5/2).

Autor: René Kübler


15 Kommentare

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Europäer  

Europäer

23. Januar 2010 - 13:51 Uhr

Ich war gestern im Schützenhof essen. Zufällig war ich Zeuge von einer Unruhe in der Nähe der Tankstelle.
Dann sah ich mind. 10 Einsatzwagen (diese großen Einsatzbusse) der Polizei.
Da ich bereits weiß, dass in der Nähe ein Fußballstadion ist, habe ich eins und eins zusammen gezählt...
aha, vielleicht ein Bundesligaspiel ...
Mich kotzt (entschuldigen Sie bitte) es einfach an, dass Steuergelder für so eine unnötige Sache, wie Fußball, verschwendet werden ... nur um all die "Vollfans" zu befrieden und die Anwohner und braven Zuschauer zu schützen.

1. Raus aus der Stadt mit dem Stadion.
2. Die Vereine und die Bundesliga soll 100 Prozent für das Polizeiaufgebot etc etc zahlen.

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Hans Klapp  

Hans Klapp

23. Januar 2010 - 16:28 Uhr

Dass Polizei bei einer Großveranstaltung nötig ist, darüber brauchen wir glaube ich nicht diskutieren. Die Discos zahlen auch nicht für die Polizeipräsenz in der Innenstadt am Wochenende. Zudem zahlen die Bundesligavereine sowieso genug Steuern und davon profitieren schließlich alle.

Ich frage mich aber ob ein Polizeiaufgebot in dieser Größenordnung nötig ist für ein Fußballspiel in Freiburg, wo es in den letzten Jahr(zehnt)en nie zu größeren Vorfällen gekommen ist? Auf der Schwarzwaldstraße vorm Stadion sah es aus, als würde der amerikanische Präsident gleich mit seiner Limousine vorbeifahren. Mobile Flutlichtmasten der Polizei erleuchteten die Straße taghell, dazu überall Absperrgitter. Verhältnismäßigkeit? Umso unlogischer erscheint die Szenerie da wenige 100m weiter sich Gäste- und Heimfans sowieso vermischen.

Auf der Nordtribüne dann gepanzerte Polizeimannschaften, die mit Pfefferspray im Anschlag drohen ins Gedränge zu stürmen um ein Banner zu entfernen. Auch hier stelle ich mir wieder die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Ich will mir nicht ausmalen was passiert wäre, wenn die Polizisten wirklich die Tribüne gestürmt hätten. Nein, ich habe mich durch das martialisch wirkende Polizeiaufgebot gestern nicht sicherer gefühlt. Das Gegenteil war der Fall.

Ein Tip an die Polizei: Deeskalation kommt meistens kostengünstiger und führt auch eher zum Erfolg. Je nachdem was man erreichen will.

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et cetera  

et cetera

23. Januar 2010 - 19:42 Uhr

Bonjour Tristesse, die dunklen Tabellenplätze grüßen. Ein Punkt auf den Abstieg, kein Grund zur Euphorie... doch gerade jetzt ist positive Stimmung gefragt, jede andere Reaktion würde es nur schlimmer machen.

Ps: Die gute alte Polizei übertreibt generell bei Ihren Einsätzen. Bei Radveranstaltungen fahren manchmal mehr Polizeimotorräder als Radsportler... aber man hat's ja ;-)

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et cetera  

et cetera

23. Januar 2010 - 19:44 Uhr

@ Möchtegern Europäer: Ab ins Mittelalter, wenn ihr Demokratieverständnis derart leidet!

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Europäer  

Europäer

24. Januar 2010 - 00:04 Uhr

Die gute alte Polizei wird bald weniger zu tun haben, wenn der SC FR absteigt.
Schade für alle Fußballfans. Freude für alle Fußballhasser.

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Manuel F.  

Manuel F.

24. Januar 2010 - 00:55 Uhr

Zur Sache mit der Polizei: Ich stand vor dem Spiel in der 2. obersten Reihe auf der Nordtribüne mit meiner Freundin. Da ich dringend aufs Klo musste, hab ich sie für einen Moment alleine gelassen. Also ich zurück wollte, wurde ich schon an den Treppen von Polizisten bedrängt, die in einem zügigen und rücksichtslosen Stil den Aufgang herauf marschierten. Okay, dachte ich mir, da ist etwas passiert und die helfen nun. Da hatte ich mich aber getäuscht, ich ging die Tribüne weiter hoch, wobei mir einige Fans entgegen kamen und sich teilweise tierisch aufregten. Über was, sah ich dann als ich wieder zu meiner Freundin stehen wollte - die Polizei belegte die zwei oberen Stufen für sich. Ich wollte natürlich wissen, was dies nun bezwecken sollte und ging zum nächsten Polizisten, der auf meine Frage nicht einging sondern mich auf die Seitenblöcke schicken wollte, "da ist noch Platz für Sie". Der zweite brummte mich an "Bitte gehen Sie von der Treppe, Sie stören eine Polizeiliche Maßnahme" - worauf ich nachfragte, was das denn für eine Maßnahme sei. "Wir stehen hier - damit wir alles unter Kontrolle habe und nun verlassen Sie bitte die Treppe und suchen sich einen neuen Platz". Na DANKE! So etwas habe ich noch nie erlebt! Ich war empört und versuchte sofort meine Freundin zu finden, was dann über einen kurzen Anruf funktionierte. Wir durften uns dann das Spiel von der linken Seite aus ansehen und hatten eine deutlich schlechtere Sicht - zudem steht nun für meine Freundin eins fest: das war ihr drittes und letztes SC Spiel.
Eine absolute Frechheit, es gibt keinen Grund, dass die Polizei in Freiburg sich so verhält. Ich habe nun in den vielen Jahren meiner Anhängerschaft doch das ein oder andere Fußballstadion in Deutschland gesehen und noch nie eine so unverschämte Polizei erlebt. Der Verein ist gefordert und sollte sich hinter seine Fans stellen welchen doch diesen immer unterstützen.

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NureinFan  

NureinFan

24. Januar 2010 - 01:07 Uhr

@Europäer : Hier geht es um darum einen Kommentar zu dem darüberstehenden Artikel zu geben.
Das sie im Schützenhof speisen ist ihr Ding. Schön auch das sie dort ihre Steuer bezahlen.Hoffentlich gibts der Wirt nicht unrechtmässig aus.Zufällig haben sie eins und eins zusammengezählt und nachdem sie gemerkt haben das ein Bundesligaspiel ist, sind sie natürlich auf bz.de gegangen um sinnvollerweise unnötige Steuerverschwendung anzuprangern. Gott sei Dank gibt es noch Europäer die uns zeigen wie unnütz und steuerverschwenderisch Fussball ist. Hoffentlich kommen die dann nicht zukünftig alle Freitagsabend in den Schützenhof essen so das sie kein Plätzchen mehr finden. Wohl bekomms.

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et cetera  

et cetera

24. Januar 2010 - 02:20 Uhr

@ Manuel F: In solchen Fällen fotografieren und ggfs. Strafanzeige stellen. Dieses selbstherrliche, herrische und arrogante Auftreten der Polizei, findet in Freiburg und im SC-Stadion nicht das erste Mal statt. Der Einsatzleiter sollte festgestellt und in den Senkel gestellt werden. Wir sind als Bürger nicht dafür da, um diesen uniformierten Typen, eine Plattform für ihre Machtfantasien zu geben!

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der-axel  

der-axel

24. Januar 2010 - 05:14 Uhr

@Europäer

Vermutlich werden durch die großen Vereine der "unnötigen Sache" in Deutschland mehr Steuern eingenommen als diesbezüglich für irgendwelche, meist unnötigen und übertriebenen, Einsätze der Polizei ausgegeben.

Was würde es bringen das Stadion außerhalb der Stadt (neu) aufzubauen? Würde das am Polizeieinsatz etwas ändern?

Gestern war übrigens "Derby" (auch wenn das wohl in FR nicht so brisant ist als anderswo) in Freiburg, daher wohl auch mehr Polizei vor Ort als sonst.

Zu ihrer zweiten Aussage: Die Polizei schützt ja nicht den jeweiligen Verein sondern die öffentliche Sicherheit. Übrigens tobt sich der Mob nicht aus, meist ist die Polizei präventiv vor Ort... und seien sie sich sicher, manchmal würde es friedlicher zugehen, wenn sie wahrlich nicht da wäre (aber das ist ein anderes Thema).

Dass Sie vom Fußball überhaupt keine Ahnung haben, lässt mich der Satz schlussfolgern, dass die Polizei weniger zu tun haben wird, wenn der SC absteigt. Ist doch hinlänglich bekannt, dass gerade in den unteren Ligen die Gewaltbereitschaft der sog. Ultra' u. ä. stärker vorhanden ist als in Liga 1. Wenn man sich z. B. die 2. Liga anschaut, dann kann man da durchaus einige Mannschaften "erkennen", deren Fans in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind.
Aber nun genug dazu.

Abschließend noch etwas zum Thema "In solchen Fällen fotografieren...":
Ich bin mir sicher, dass Sie in der Regel (wenn ein Beamter das Fotografieren mitbekommt) keine lange Freude an den Bildern haben werden. Sinnvoller, wenn vermutlich mit ähnlichem Ergebnis ("Ermittlungsverfahren eingestellt"), ist es, sich die Dienstnummer des Beamten geben zu lassen und ggf. eine Dienstaufsichtsbeschwerde anzustreben. Inwieweit das bei einem "Weg gegangen, Platz gefangen"-Spielchen erfolgreich bzw. sinnvoll ist, das sei mal dahin gestellt.

Gute Nacht!

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Stachelrochen  

Stachelrochen

24. Januar 2010 - 09:23 Uhr

SCF steigt ab,SCK bleibt drin,SVS steigt auf,damit ist Baden in der 2.Liga gut vertreten.Bei jedem Derby wird die Badnerhymne gesungen !

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Norbert H.  

Norbert H.

24. Januar 2010 - 11:20 Uhr

Das Verhalten der Polizei beim Spiel gegen den VFB war meiner Meinung nach weder verhältnismäßig noch deeskalierend sondern schlicht und einfach provozierend und überzogen. Was glauben die denn passiert auf der Nordtribüne, dass es von nöten ist eine solche Polizeipräsens AUF der Tribüne selbst zu haben. Und was gibt der Polizei das Recht ihre Macht auf so eine Art und Weise auszuspielen wie es am Freitag geschehen ist. Da werden Fans (ich formulier es mal nett) zur Seite "geschubst" die Geld für Eintrittskarten bezahlt haben und ihr Team spielen sehen wollen. Die Polizei versperrt mit ihrem Aufgebot die Aufgänge und es ist schwierig sich auf die Tribüne zu begeben ohne das man sein Getränk und seine Grillwurst auf der Treppe liegen hat. Hier muss unbedingt was getan werden, denn ich hab inzwischen keine Lust mehr unter solchen Umständen das Stadion zu betreten und sich von der Polizei in dieser Art und Weise behandeln zu lassen.

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Europäer  

Europäer

24. Januar 2010 - 13:59 Uhr

Rund um den Fußball gibt es halt immer ärgern.
Die Fans, die Fußball mit einer Religion gleich setzen, sind für mich Ketzer.

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Waldo  

Waldo

24. Januar 2010 - 15:17 Uhr

Ein übertriebener Einsatz von Polizeikräften war zu erwarten, aber das sich die Polizei im Block platziert geht zu weit.
Das Verhalten der Polizei ist Absicht und soll Provozieren, da wenn schon ein so großer Einsatz durchgeführt wird, muss auch etwas passieren, um dies zu rechtfertigen. Wenn einen die Einsatzkräfte umrennen, dann platzt schnell mal einem der Kragen und schon hat man eine Anzeige wegen Wiedersetzung gegen die Polizei oder Beleidigung am Hals.

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Lumberjack  

Lumberjack

24. Januar 2010 - 15:18 Uhr

Wenn man in Freiburg seine Dauerkarte auf der Nordtribüne hat fragt man sich allmählich wirklich ob man als Stadiongänger nur als potentieller Gewalttäter angesehen wird. Jedem ist klar, dass sich unter 6000 Menschen auch ein paar befinden, die sich vielleicht nicht so zu benehmen wissen. Aber im Vergleich zu dem, was sonst so in der Stadt an Straftaten passiert, ist die Nordtribüne wirklich ein friedlicher Ort. Zu einem Fussballspiel gehören alle Arten von Fans dazu, alte wie junge, und wenn die jüngeren im angetrunkenen Zustand mal etwas über die Strenge schlagen, dann wurde das bisher immer noch von den Fans selbst geregelt. Ein Polizeiaufgebot wie am Freitag ist auf der Nordtribüne völlig fehl am Platz und sorgt nur für Aggressionen. Von den Kosten dafür mal ganz zu schweigen. Da sollte man das Geld lieber in präventive Fanarbeit investeieren. Warum wird sowas in Freiburg eigentlich nicht gemacht?

Wie steht denn der SC Freiburg dazu, dass seine Fans auf diese Art in gewisser Weise kriminalisiert werden?

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Lebenskunst Bensheim  

Lebenskunst Bensheim

24. Januar 2010 - 18:52 Uhr

FINKE raus!

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