Zeller Spitzenwerte

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 06. November 2018

Schießen

Die Bogenschützen der SG Zell zeigen beim Drittliga-Start, dass der Klassenerhalt wieder realistisch ist.

BOGENSCHIESSEN (BZ). Der Saisoneinstieg ist nach Wochen des Trainings immer auch eine erste Standortbestimmung. Wie ist das Leistungsniveau einzuschätzen? Was lässt sich erwarten in der neuen Runde? Für die Zeller Bogenschützen hat der Saisonbeginn die Zuversicht für den Verlauf dieser Regionalliga-Runde verstärkt. Im Heimkampf in der Zeller Stadthalle gewann die SG vier ihrer sieben Duelle, bei drei Niederlagen. "Damit sind wir sehr zufrieden, wir sind im Plan", sagte Kapitän Kai Kiefer, der mit Elisabeth Keßler und Neuzugang Olga Fusek die ersten vier Matches (zwei Siege) bestritt.

Hier machten die Zeller es zweimal kurz. Jeweils 6:0 besiegten sie die Drittligakonkurrenten SSV Ehingen und TG Waldsee, nach drei Sätzen (je 2:0-Punkte) stand der Sieg jeweils fest. Maximal 60 Ringe kann ein Team im Trio pro Satz erreichen, jeder Schütze setzt jeweils zwei Pfeile ab. Das Zentrum bringt zehn Ringe. Der Zeller Höchstwert lag zum Auftakt bei 58, das war beim Sieg gegen Ehingen, als im dritten Durchgang sogar 49 für den Satz- und Matchgewinn reichten.

Konstanter trafen die Zeller gegen die durchaus hoch eingeschätzte Recurve-Equipe aus Waldsee, "da hatten wir etwas Glück, da kann man auch verlieren", sagte Kiefer. Zweimal gewann die SG hier mit nur einem Ring Vorsprung (56:55), was im vierten Duell, gegen den ersten Tabellenführer BSG Riegel (4:6) andersherum lief. Hier nahmen die Sätze drei, vier und fünf bei einer Zeller 4:0-Führung einen jeweils engen Verlauf – und gingen allesamt an die Gäste. Verlass war auf Zeller Seite wie gewohnt auf Elisabeth Keßler, die in allen sieben Matches zum Einsatz kam und nur einmal im Schnitt unter der 9,0 -Marke lag. Ihre durchschnittlichen 9,6 Ringe im sechsten Match, beim etwas überraschenden 6:4 gegen GK Büschfeld, wurden nur von vier der 30 weiteren Schützen in einer Zehnerserie überboten. "Wenn es so weiterläuft, sollte der Ligaerhalt auch in dieser Saison möglich sein", sagt Kiefer.

Auch weil Olga Fusek, die amtierende Schweizer Meisterin, das Niveau noch einmal angehoben hat. "Sie schießt sehr sicher", so Kiefer, der in den letzten drei Matches von Ute Rapp abgelöst wurde. Auch die routinierte SG-Schützin zeigte ihre Verlässlichkeit: Beim Sieg gegen Büschfeld erreichte sie 77 der möglichen 80 Ringe. Ein Spitzenwert.